29 March 2026, 06:36

Neu-Isenburg prüft Kitas und plant Umstrukturierung der Kinderbetreuung

Gruppe von Menschen, die draußen stehen und einige ein "Bezirksschulrat Washington D.C. Stolz auf DCPS"-Schild halten, Kinder mit einer Fahne, ein Radfahrer, Bäume, Gebäude, Straßenschilder, Ampeln und ein bewölkter Himmel.

Neu-Isenburg prüft Kitas und plant Umstrukturierung der Kinderbetreuung

Neu-Isenburgs Erster Stadtrat Stefan Schmitt und Diana Flucke-Leber, Leiterin des städtischen Kinderbetreuungsbereichs, haben eine umfassende Bestandsaufnahme aller kommunalen Betreuungseinrichtungen abgeschlossen. Ihre Besichtigungstour umfasste 22 Kitas und Kindergärten, darunter auch Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft. Ziel der Inspektionen war es, die aktuellen Gegebenheiten zu bewerten und den zukünftigen Bedarf zu planen.

Schmitt hatte im April 2022 die Leitung des Dezernats für Kinder und Jugend übernommen. Seither legte er Wert darauf, sich persönlich ein Bild von der Kinderbetreuungslandschaft der Stadt zu verschaffen. Gemeinsam mit Flucke-Leber besuchte er jede Einrichtung, prüfte Gebäude, Außenanlagen und pädagogische Konzepte. Zudem führten sie Gespräche mit dem Personal, um direkte Rückmeldungen zu erhalten.

Unter den 22 besichtigten Standorten werden mindestens zwei – die katholische Einrichtung St. Josef und die evangelische Margarete Müller – von kirchlichen Trägern betrieben. Die Bestandsaufnahme brachte sowohl Stärken als auch neue Herausforderungen im Bereich der Kinderbetreuung zutage. Eine erste konkrete Maßnahme ist die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Stadtteil Siedlerheim.

Die Stadt kündigte zudem Veränderungen in der Organisation der Kinderbetreuung an: Die gemeinnützige Niki gGmbH, die bisher Teile des Angebots verantwortete, wird zum 1. Januar 2024 geschlossen. Ihre Mitarbeiter wechseln in das Angestelltenverhältnis der Stadt. Gleichzeitig wurde die Trägerschaft für einen neuen Kindergarten im Südviertel neu vergeben, und für die Kita in der Gartenstraße wurde eine Ausschreibung für einen privaten Betreiber gestartet.

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Im Rahmen des Prozesses wurde die Zusammenarbeit mit kirchlichen und freien Trägern intensiviert. Schmitt betonte, wie wichtig die enge Abstimmung mit allen Partnern sei, um die hohen Qualitätsstandards zu halten.

Neu-Isenburg bleibt im Bereich der Kinderbetreuung gut aufgestellt, muss sich jedoch auf neue Anforderungen einstellen. Die Umstrukturierungen – von der Auflösung der Niki gGmbH bis zur Neuvergabe von Trägerschaften – spiegeln diese Anpassungsprozesse wider. Die Stadtführung setzt weiterhin auf den direkten Austausch mit Einrichtungen und Trägern, um die Betreuungsangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Quelle