NRW setzt auf juristischen Nachwuchs: 1.700 Referendare ab 2026
Nordrhein-Westfalen will juristische Ausbildung stärken: 1.700 neue Referendare ab 2026
Nordrhein-Westfalen plant, die juristische Ausbildung auszubauen und stellt dafür im Jahr 2026 rund 1.700 neue Referendare ein. Dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und bringt die Zahlen damit wieder auf das Niveau von 2023. Die Maßnahme folgt auf einen Beschluss, nach vorübergehenden Kürzungen erneut in die juristische Nachwuchsförderung zu investieren.
Bei einem jüngsten Treffen wurde die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen der Bezirksregierung Münster und dem Landgericht Münster betont. Beide Einrichtungen spielen eine zentrale Rolle bei der Ausbildung angehender Juristen: Während die Bezirksregierung die Verwaltungsstation organisiert, fungiert das Landgericht als Hauptstelle für die praktische Ausbildung.
Ab Juli 2024 wurden frühere Kürzungen bei den Ausbildungsmitteln rückgängig gemacht. Die Wiederaufstockung der Mittel soll die früheren Einstellungswerte wiederherstellen. Im Rahmen ihrer Ausbildung müssen Jurastudenten ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren.
Der Jahrgang 2026 wird landesweit 1.700 Referendare umfassen – eine Steigerung nach einer Phase reduzierter Einstellungen, auch wenn die genauen Zahlen für 2025 noch nicht feststehen. Die Aufstockung der Ausbildungsplätze unterstreicht das erneuerte Engagement des Landes für die juristische Nachwuchsförderung. Mit den geplanten 1.700 neuen Referendaren im Jahr 2026 will Nordrhein-Westfalen die Kapazitäten nach den jüngsten Rückgängen wieder aufbauen. Die enge Kooperation zwischen den Münsteraner Justizbehörden bleibt dabei ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Programms.






