Nur 18 Prozent vertrauen noch der Regierung – was jetzt passieren muss
Leonhard PreißNur 18 Prozent vertrauen noch der Regierung – was jetzt passieren muss
Vertrauen in die deutsche Regierung auf neuem Tiefstand
Das Vertrauen der Bevölkerung in die deutsche Regierung hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 82 Prozent der Befragten nicht mehr daran glauben, dass der Staat seine Aufgaben erfüllen oder die Probleme des Landes lösen kann. Die Unzufriedenheit wächst nach 16 Jahren wirtschaftlicher und politischer Stagnation.
Bisher hat die Regierung die Sorgen besorgter Bürger nicht ernsthaft angegangen und es nicht geschafft, die schwächelnde Wirtschaft wiederzubeleben. Viele haben das Gefühl, dass die Last von Sparmaßnahmen und Reformen ungerecht auf Arbeitnehmer, gesetzlich Versicherte und Angestellte abgewälzt wird. Mehr als 80 Prozent der Menschen sind zudem der Meinung, dass der Wohlstand im Land ungleich verteilt ist.
Zwei Drittel der Bürger befürworten inzwischen die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer. Auch eine Erbschaftssteuer, die Milliardenerben stärker in die Pflicht nimmt, findet breite Unterstützung. Einige fordern eine neue nationale Vision – mit dem Aufruf, Deutschland gerechter und fairer zu gestalten als je zuvor.
Experten argumentieren, dass die Politik gerechter werden und Reformen visionärer angegangen werden müssen. Eine Regierung, die das Vertrauen zurückgewinnen wolle, dürfe nicht gegen die Mehrheit regieren, so die Meinung der Analysten.
Ohne konkrete Maßnahmen wird sich das Vertrauen in die Regierung kaum erholen. Die Bevölkerung verlangt nach politischen Lösungen, die Ungleichheit und wirtschaftliche Not angehen. Bleibt ein spürbarer Wandel aus, könnte sich die Kluft zwischen Führungselite und Bürgern weiter vertiefen.






