Nürburgring-Rekordfeld: Maini übertrifft Verstappen in spektakulärer Qualifikation
Ottilie KreinNürburgring-Rekordfeld: Maini übertrifft Verstappen in spektakulärer Qualifikation
Die 24 Stunden Nürburgring stehen vor ihrem größten Rennen seit über einem Jahrzehnt
An diesem Wochenende findet das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit der größten Teilnehmerzahl seit mehr als zehn Jahren statt. Mit über 161 Fahrzeugen in 20 verschiedenen Klassen bietet das Event eines der vielfältigsten Starterfelder im Motorsport. Arjun Maini, der für das Haupt Racing Team (HRT) Ford Performance an den Start geht, hat bereits in der Qualifikation Aufsehen erregt – indem er Max Verstappen übertrumpfte.
Maini, Werksfahrer bei Ford, stieß zu HRT während des Wechsels vom Mercedes-AMG-Programm zum neuen Mustang GT3-Projekt. Seit den frühen Phasen des Vorhabens spielt er eine zentrale Rolle, wobei 2025 das Debüt des Mustang GT3 Evo-Pakets markiert. Für ihn ist die Herausforderung, ein neues Programm aufzubauen, eine spannende Chance.
In der Qualifying-2-Session sicherte sich Maini mit einer Rundenzeit von 8:11,278 Minuten den vierten Platz in der SP9-Klasse – knapp vor Verstappen, der 8:11,614 Minuten fuhr. Seine Leistung erzielte er im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 64, als Teil eines Teams, zu dem auch Fabio Scherer, David Schumacher und Frank Stippler gehören. Nun gilt es, die starke Qualifikationsleistung in ein konkurrenzfähiges Ergebnis gegen die Top-GT-Rennställe umzumünzen.
Das Rennwochenende geht mit den finalen Qualifikationsläufen weiter, bevor das 24-Stunden-Dauerrennen beginnt. Die Teams werden alles daransetzen, ihre Fahrzeuge auf der anspruchsvollen Nürburgring-Strecke optimal einzustellen – denn hier entscheiden oft Konstanz und Strategie über Sieg oder Niederlage.
Maini und HRT Ford Performance haben in einem rekordverdächtigen Teilnehmerfeld bereits früh Potenzial gezeigt. Jetzt liegt der Fokus darauf, über das anstrengende Doppelrund-um-die-Uhr-Rennen Tempo und Zuverlässigkeit zu bewahren. Ein starkes Ergebnis wäre ein wichtiger Meilenstein für Fords neues GT3-Programm in seiner ersten Wettkampfsaison.






