Obertshausen: Neuer Stadtelternbeirat kämpft um bessere Kitas und digitale Lösungen
Leonhard PreißObertshausen: Neuer Stadtelternbeirat kämpft um bessere Kitas und digitale Lösungen
Obertshausens Stadtelternbeirat (SEB) wählt neue Führung und berät über zentrale Kita-Fragen
Der Stadtelternbeirat (SEB) von Obertshausen hat eine neue Führung gewählt und aktuelle Herausforderungen in den kommunalen Kindertageseinrichtungen erörtert. Auf seiner jüngsten Sitzung standen Personalmangel, Gebührenanpassungen und digitale Verbesserungen im Mittelpunkt. Die Verwaltung stellte zudem eine neue App vor, die die Kinderanmeldung und administrative Abläufe vereinfachen soll.
Am 16. Oktober wurde Dustin Schlupper zum neuen Vorsitzenden des SEB gewählt, seine Stellvertreterin ist Anni Maier. Der Beirat vertritt Eltern aus allen sieben städtischen Kitas Obertshausens, die jeweils jährlich zwei Delegierte entsenden.
Der SEB berät regelmäßig mit der Kommunalverwaltung zu Themen wie Kita-Planung, Gebührenänderungen oder Schließzeiten. Diesmal ging es unter anderem um die anstehende Überarbeitung der Gebührenordnung, die der Stadtrat in Auftrag gegeben hat und bis zum 7. Dezember finalisieren muss. Zudem wurden die Gestaltung von Schließzeiten sowie der anhaltende Fachkräftemangel in der frühen Bildung diskutiert.
Die Gewinnung neuen Personals bleibt eine drängende Aufgabe für die Stadt. Um Eltern und Kita-Träger zu entlasten, führte die Verwaltung eine App ein, die Anmeldeverfahren und Verwaltungsprozesse beschleunigen soll.
Die letzte Sitzung des SEB unterstrich die Bemühungen, die Kita-Betreuung in Obertshausen zu verbessern. Mit der neuen Führung wird der Beirat weiterhin mit der Verwaltung an Personalthemen, Gebührenregelungen und digitalen Lösungen arbeiten. Die überarbeitete Gebührenordnung soll bis zum Stichtag am 7. Dezember beschlossen werden.






