Offenbach gründet Kaiserlei Business Club für dynamische Stadtentwicklung im Rhein-Main-Gebiet
Ottilie KreinOffenbach gründet Kaiserlei Business Club für dynamische Stadtentwicklung im Rhein-Main-Gebiet
Offenbach startet Kaiserlei Business Club, um die Entwicklung des Kaiserlei-Viertels zu beschleunigen
Rund 90 hochkarätige Gäste nahmen an der Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Vom Kreisverkehr zum Quartier“ teil. Mit der Initiative soll das Gebiet zu einem Premium-Standort in der Rhein-Main-Region ausgebaut werden.
Die Stadt arbeitet dabei Hand in Hand mit privaten Unternehmen, um die Zukunft des Viertels zu gestalten. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke betonte die Notwendigkeit eines attraktiven Umfelds mit Gastronomie, Einzelhandel und einem neuen Park am Nordkap. Zudem sind bessere Anbindungen an den Hafen und das Goetheviertel vorgesehen.
Klaus Kirchberger, Geschäftsführer der OFB Projektentwicklung GmbH, bezeichnete die Gründung des Clubs als „Initialzündung“, um Investoren anzuziehen. Jörn Stobbe, Geschäftsführer von Becken/Industria, skizzierte die Vision eines grünen, lebendigen Stadtteils, der nur durch gemeinsames Engagement gelingen könne. Simon Dietzfelbinger von Drees & Sommer SE forderte eine präzise Zielgruppenanalyse und die Schaffung gemeinsamer öffentlicher Räume, um Menschen in das Viertel zu locken.
Die Stadt wird ihre eigenen Grundstücke in Abstimmung mit privaten Projekten entwickeln. Dr. Schwenke hofft zudem, dass die Bauarbeiten an den ehemaligen KWU-Türmen bis Sommer 2023 wiederaufgenommen werden – vorausgesetzt, die Einigung zwischen der Adler Group und neuen Investoren hält. Božica Niermann, Leiterin der Wirtschaftsförderung, bekräftigte die Unterstützung ihres Amtes für die Entwicklung des Viertels durch den Business Club.
Der Kaiserlei Business Club steht für einen koordinierten Vorstoß, das Viertel grundlegend zu verändern. Öffentliche und private Partner bündeln ihre Kräfte, um Arbeitsplätze, Grünflächen und bessere Verkehrsanbindungen zu schaffen. Ziel ist es, Kaiserlei zu einem der zentralen Anziehungspunkte der Region zu machen.
