Offenbach setzt auf neue Fahrzeugsperren gegen Terrorgefahr bei Großveranstaltungen
Betty BruderOffenbach setzt auf neue Fahrzeugsperren gegen Terrorgefahr bei Großveranstaltungen
Offenbach führt strenge neue Sicherheitsvorschriften für Festivals und öffentliche Veranstaltungen ein
Die Stadt schreibt nun professionelle Fahrzeugsperren als Teil umfassender Maßnahmen gegen Terrorgefahr vor. Veranstalter erhalten die Ausrüstung kostenlos, müssen jedoch unter Umständen noch Logistikkosten tragen.
Der Schritt folgt verschärften Sicherheitsgesetzen in Hessen, die im vergangenen Jahr die Anforderungen für Großveranstaltungen angepasst hatten. Offenbach reagierte darauf mit dem Kauf von drei zertifizierten Sperrsystemen im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung – die Investition beläuft sich auf rund 565.000 Euro. Dazu gehören Poller und Barrikaden, die selbst das Mainuferfest, das größte jährliche Event der Stadt, absichern können.
Das in der Nachbarstadt Mühlheim ansässige Unternehmen ERKO GmbH übernimmt Lagerung, Wartung und Aufbau der Sperren. Die Stadt beteiligt sich zudem an den Liefer- und Montagekosten, um die finanzielle Belastung für die Veranstalter zu verringern. Zehn weitere Großveranstaltungen in Offenbach werden künftig ebenfalls mit denselben Schutzmaßnahmen ausgerüstet.
Obwohl die Sperren einsatzbereit sind, gibt die Stadt aus Sicherheitsgründen keine detaillierten Informationen zu den konkreten Absicherungsplänen für einzelne Festivals preis. Behörden begründen dies mit anhaltenden Risikobewertungen.
Die neuen Barrieren kommen bei Offenbachs größten Veranstaltungen zum Einsatz, darunter auch beim Mainuferfest. Veranstalter können die Ausrüstung kostenfrei nutzen, müssen jedoch gegebenenfalls noch Logistikgebühren übernehmen. Mit der Investition will die Stadt die strengeren hessischen Sicherheitsvorgaben erfüllen und gleichzeitig öffentliche Events sicher sowie zugänglich halten.






