Offenbachs klare Haltung: Großer Protest gegen Rechtsextremismus am 21. Januar
Klaus TrommlerOffenbachs klare Haltung: Großer Protest gegen Rechtsextremismus am 21. Januar
Protest gegen Rechts – Keinen Zentimeter den Faschisten: Demonstration in Offenbach am Sonntag, 21. Januar
Am Sonntag, dem 21. Januar, findet in Offenbach eine Kundgebung unter dem Motto "Protest gegen die extreme Rechte – Keinen Zentimeter den Faschisten" statt. Organisiert wird die Veranstaltung von einem Bündnis aus zwölf lokalen Vereinen, Initiativen und politischen Gruppen, die sich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in der Stadt stellen. Vertreter der Stadtverwaltung haben die Botschaft öffentlich unterstützt und betont, dass solche Ideologien in Offenbach keinen Platz hätten.
Die Demonstration beginnt um 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz auf der Nordseite des Rathauses. Erwartet werden rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich dort versammeln, bevor der Demonstrationszug um 12 Uhr in Richtung Kaiserstraße aufbricht – ausgehend von der Berliner Straße.
Die Route führt die Demonstranten entlang der Geleitsstraße – entgegen der Einbahnstraßenregelung – bevor sie nach links auf den Marktplatz abbiegen. Von dort geht es weiter über die Bieberer Straße bis zum Wilhelmsplatz, wo die Gruppe voraussichtlich gegen 13 Uhr eintreffen wird. Die Abschlusskundgebung ist für 14 Uhr geplant.
Stadtspitzen wie Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Groß, Stadtkämmerer Martin Wilhelm und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß haben die Position der Demonstration nachdrücklich unterstützt. Gemeinsam erklärten sie, Offenbach lehne rechtsextreme Ideologien und jede Form von Diskriminierung entschieden ab. Die Veranstaltung wurde am 22. März 2026 offiziell unter dem Namen des Bündnisses angemeldet.
Aufgrund der Demonstration kann es im Offenbacher Stadtzentrum zwischen 11 und 14 Uhr zu vorübergehenden Behinderungen kommen. Besonders betroffen sein könnten der Verkehr auf der Geleitsstraße und der Bieberer Straße, während der Zug voranschreitet. Zwar wurden keine Straßensperrungen angekündigt, doch raten die Behörden Anwohnern und Besuchern, mögliche Verzögerungen einzuplanen.






