Oper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren und 1,5 Milliarden Euro Sanierung
Klaus TrommlerOper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren und 1,5 Milliarden Euro Sanierung
Die Oper Köln bereitet sich auf die Wiedereröffnung ihres historischen Hauses am Offenbachplatz zur neuen Spielzeit vor. Nach 15 Jahren und Renovierungskosten von rund 1,5 Milliarden Euro steht der lang ersehnte Moment bevor. Für Generalintendant Hein Mulders ist dies ein entscheidender Schritt für die zukünftige Tragfähigkeit des Opernhauses.
Das Gebäude wurde seit seiner Schließung umfassend saniert. Die Arbeiten zogen sich über eineinhalb Jahrzehnte hin und verschlangen enorme Summen. Nun kehrt die Oper endlich an ihren ursprünglichen Spielort zurück.
Mulders sieht die Wiedereröffnung als Bewährungsprobe für die Zukunft des Hauses. Er pocht darauf, jeden Abend Weltklasse-Aufführungen zu bieten. Seine Vision umfasst ein vielfältiges Repertoire, starke internationale Partnerschaften und kompromisslose künstlerische Exzellenz.
Doch es geht nicht nur um Finanzen: Mulders betont die Bedeutung der emotionalen Verbindung zur Stadt. Kulturinvestitionen dürften sich seiner Meinung nach nicht allein an wirtschaftlichen Kennziffern messen lassen. Das Bildungsprogramm der Oper, das Schulen einbindet, stößt bereits auf großes Interesse – ein Zeichen für den Hunger nach kultureller Bildung.
Die Wiedereröffnung leitet eine neue Ära für die Oper Köln ein. Nun muss das Haus beweisen, dass es sich künstlerisch wie finanziell behaupten kann. Mulders will sicherstellen, dass die Oper ein lebendiger Teil des Kölner Kulturlebens bleibt.






