Ortsbeiräte im Landkreis Marburg-Biedenkopf tauschen Erfahrungen für bessere Bürgerarbeit aus
Betty BruderOrtsbeiräte im Landkreis Marburg-Biedenkopf tauschen Erfahrungen für bessere Bürgerarbeit aus
Fünfzehn der 22 Ortsbeiratsvorsitzenden des Landkreises Marburg-Biedenkopf trafen sich kürzlich zu einem speziellen Erfahrungsaustausch. Ziel der Veranstaltung war es, den ehrenamtlichen Führungskräften eine Plattform zu bieten, um sich über ihre Arbeit auszutauschen und gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren. Organisiert wurde das Treffen von Landkreisbeigeordnetem Detlef Ruffert, der damit die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Vertretern unterstrich.
Im Mittelpunkt standen praktische Aspekte der Ortsbeiratsarbeit – von Fragen zu Abläufen und Verfahren bis hin zur öffentlichen Repräsentation. Die Teilnehmer erörterten Möglichkeiten, wie die Gremien ihre Arbeit transparenter und bürgernäher gestalten können. Viele der Vorsitzenden berichteten zudem von der persönlichen Erfüllung, die sie in ihrem Amt erfahren, und kündigten an, sich erneut zur Wahl zu stellen.
In den vergangenen fünf Jahren haben bereits 18 der 22 Ortsbeiratsvorsitzenden im Landkreis an ähnlichen Austauschformaten teilgenommen. Ruffert betonte, wie wichtig eine aktive Öffentlichkeitsarbeit sei: Sie erhöhe nicht nur die Sichtbarkeit der lokalen Gremien, sondern stärke auch den Zusammenhalt in den Gemeinden. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die Vermittlung der Arbeit von Ortsbeiräten, Stadtverordnetenversammlungen und Ausschüssen entscheidend ist, um das öffentliche Bewusstsein für kommunale Themen zu schärfen.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Kreisverwaltung, die für einen strukturierten und ergebnisorientierten Ablauf sorgte. Die Vorsitzenden bewerteten die Treffen als äußerst wertvoll für ihre tägliche Arbeit und sprachen sich deutlich dafür aus, die Dialogplattform auch künftig fortzuführen.
Der Erfahrungsaustausch festigte das Engagement der lokalen Verantwortungsträger für ihre Gemeinden. Da die Mehrheit der Vorsitzenden plant, ihr Amt weiterzuführen, bieten die regelmäßigen Treffen eine wichtige Stütze für ihre Arbeit. Die Rückendeckung durch die Kreisverwaltung sichert zudem, dass diese Austauschformate für die Gremienvertreter auch in Zukunft eine feste Größe bleiben werden.






