29 June 2026, 08:24

Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit neuem Forschungsprojekt

Forschungsprojekt: Ostfalia entwickelt Weiterbildung für Rettungskräfte

Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit neuem Forschungsprojekt

Hochschule Ostfalia startet neues Forschungsprojekt zur Verbesserung der Notfall- und Katastrophenhilfe

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat ein neues Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das die Ausbildung in der Notfallversorgung und Katastrophenbewältigung verbessern soll. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ entwickelt flexible, modulare Bildungsprogramme für Einsatzkräfte. Damit erweitert die Fakultät für Gesundheit ihr Engagement in der beruflichen Weiterbildung.

Das Projekt läuft vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Geleitet wird es von den Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke. Sie arbeiten mit Partnern wie dem Zentrum für Notfall- und Intensivmedizinische Ausbildung, der Interdisziplinären Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz der Stadt Wolfsburg zusammen.

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Im Rahmen des Projekts entstehen sechs Schulungsmodule, darunter „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadensereignissen“. Ziel ist es, ein transdisziplinäres Programm zu erproben, das berufliche Praxis und Hochschulbildung verbindet. Die Finanzierung stammt aus dem Förderprogramm „Hochschulen öffnen“ der NBank, unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds Plus und das Land Niedersachsen.

Die Initiative soll die Kompetenzen von Einsatzkräften in Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten stärken. Durch strukturierte und zugängliche Schulungen werden die Katastrophenbewältigung und Notfallversorgung optimiert. Die Projektergebnisse sollen die Koordination und Fachkenntnis in kritischen Situationen verbessern.

Quelle