08 May 2026, 14:37

Panter-Preis 2026: Wie Graswurzelmedien die Medienlandschaft revolutionieren

Buntes Plakat für die Wikisound Audio Spricht Kampagne mit blauem Hintergrund, gelben und weißen Text und Bildern von lachenden Menschen, die Gewinner feiern.

Panter-Preis 2026: Wie Graswurzelmedien die Medienlandschaft revolutionieren

Der Panter-Preis 2026 würdigt basisdemokratischen Journalismus unter dem Motto „Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Graswurzelmedien“. Die diesjährige Ausgabe stellt Projekte in den Mittelpunkt, die etablierte Erzählungen hinterfragen und lokale Stimmen stärken. Auch die Öffentlichkeit ist gefragt: Im Juni kann sie über ihre Lieblingsinitiative abstimmen.

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Der Preis ehrt eine vielfältige Landschaft unabhängiger Medien. Zu den Nominierten zählt Radio CORAX, ein freies Radio aus Halle, das seit dem 1. Juli 2000 auf basisdemokratischen Prinzipien sendet. Ein weiteres langjähriges Projekt ist UnAufgefordert, eine Studentenzeitung, die seit dem 17. November 1989 zweimonatlich in Print und Online erscheint.

Weitere Kandidaten sind Radio Connection, ein mobiles Radiostudio in Berlin-Marzahn, das wöchentlich mehrsprachige Sendungen produziert, sowie RUMS, ein unabhängiges Lokalmagazin aus Münster, das seit 2020 aktiv ist. Der lichtblick – Deutschlands einzige unzensierte Gefangenenzeitung – erscheint seit 1968 ohne Unterbrechung.

Der Berndt Media Verlag steuert monatlich kostenlose Magazine zu lokaler Kultur und Kino im Rhein- und Ruhrgebiet bei. nah:dran – Medien für alle, eine Initiative der Jugendpresse Deutschland, setzt sich für Medienbildung von Jugendlichen ein.

Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni und endet am 27. Juni 2026. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr in einer feierlichen Veranstaltung im Museum der Arbeit bekannt gegeben – im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit.

Der Panter-Preis 2026 rückt Medienprojekte ins Rampenlicht, die abseits traditioneller Strukturen arbeiten. Von Gefangenenjournalismus über Jugendbildung bis hin zu mehrsprachigem Rundfunk zeigen die Nominierten ein Engagement für unabhängige Berichterstattung. Die Oktober-Veranstaltung bildet den Höhepunkt von öffentlicher Teilhabe und branchenweiter Anerkennung.

Quelle