20 March 2026, 14:32

Roland Penets Vermächtnis: Wie eine Städtepartnerschaft bis heute lebt

Eine Person in einem weißen T-Shirt lächelt, während sie mit einer Gruppe auf einer hölzernen Oberfläche geht, mit einem Zitat über kulturelle Integration von Andry Mendez auf der linken Seite, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Roland Penets Vermächtnis: Wie eine Städtepartnerschaft bis heute lebt

Roland Penet, eine Schlüsselfigur der Städtepartnerschaft zwischen Dietzenbach und Vélizy-Villacoublay, hat ein bleibendes Erbe hinterlassen. Sein Engagement prägte eine Verbindung, die Kultur, Wirtschaft und gesellschaftliche Kontakte umfasst. Die von ihm mitaufgebaute Partnerschaft besteht fast drei Jahrzehnte später noch immer.

Penets Wirken begann Jahre bevor Dietzenbach ihn offiziell ehrte. 1996 verlieh ihm die Stadt die Ehrenbürgerschaft für seine entscheidende Rolle bei der Begründung der Städtepartnerschaft. Sein Einsatz ging weit über formale Absprachen hinaus – er schuf echte Verbindungen zwischen Menschen, darunter eine persönliche Freundschaft zur Familie Steinheimer.

Die von ihm geförderte Partnerschaft nahm schnell konkrete Formen an. Seit dem Jahr 2000 bereichern jährliche deutsch-französische Kulturwochen beide Städte mit Kunstausstellungen und Musikfestivals. Schulen folgten diesem Beispiel: 1998 schloss das Dietzenbacher Goethe-Gymnasium eine Partnerschaft mit dem Lycée Polyvalent de Vélizy, um Schüleraustausche zu ermöglichen. Ältere und junge Menschen profitierten gleichermaßen von gemeinsamen Programmen, die Generationen und Kulturen verbinden sollten.

Neben den sozialen Kontakten wuchsen auch die wirtschaftlichen Beziehungen. Messen und Handelsmissionen unterstützten kleine und mittlere Unternehmen, was 2015 in einer Kooperationsvereinbarung im Technologiebereich gipfelte. Penets Vision umfasste alle Bereiche des städtischen Lebens und sicherte so das Fortbestehen der Partnerschaft weit über sein eigenes Engagement hinaus.

Sein letzter Besuch in Dietzenbach datiert aus dem Jahr 2007, doch die von ihm geschaffenen Strukturen bestehen bis heute. Der Verein für Internationale Beziehungen (ViB) würdigt ihn noch immer als einen der Architekten einer Verbindung, die nach wie vor lebendig ist.

Die Partnerschaft zwischen Dietzenbach und Vélizy-Villacoublay blüht weiterhin durch kulturelle Veranstaltungen, Schulkooperationen und wirtschaftliche Projekte. Penets frühe Beiträge legten den Grundstein für Austausche, die bis heute Gemeinden zusammenbringen. Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft 1996 bleibt ein Symbol für eine Freundschaft, die seinen letzten Besuch überdauerte.

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