Russlanddeutscher droht nach Kiosk-Vorfall und Main-Sprung die Abschiebung
Betty BruderRusslanddeutscher droht nach Kiosk-Vorfall und Main-Sprung die Abschiebung
Ein 35-jähriger russlanddeutscher Mann droht nach einer Reihe von Vorfällen in Frankfurt die Abschiebung. Die Probleme begannen am Montagabend, als er nach einem verbalen Streit angeblich die Tür eines Kiosks beschädigt haben soll. Später stellte sich heraus, dass er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt.
Der Vorfall ereignete sich in der Ziegelstraße, wo der Mann laut Angaben mit einer anderen Person aneinandergeriet. Nach dem Streit soll er die Tür eines nahegelegenen Kiosks eingetreten haben. Kurze Zeit später sprang er in den Main.
Die Wasserschutzpolizei reagierte umgehend und zog ihn aus dem Fluss. Der Mann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht, jedoch wenig später wieder entlassen. Anschließend nahmen Beamte ihn zur Vernehmung mit auf die Wache.
Noch am Dienstagmorgen erließ ein Amtsgericht einen Haftbefehl zur Vorbereitung der Abschiebung. Der Mann, der ursprünglich im Rahmen des Bundesvertriebenengesetzes nach Deutschland eingewandert war, bleibt nun bis zu seiner Ausreise nach Russland in einer Justizvollzugsanstalt.
Das Abschiebeverfahren läuft bereits. Bis zur Organisation seiner Rückführung in sein Herkunftsland bleibt er in Haft. Dem Mann werden Sachbeschädigung sowie illegaler Aufenthalt in Deutschland vorgeworfen.






