09 March 2026, 14:37

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader an Vatertag 2025

Eine Liniendiagramm-Titel 'Verkehrstote in den Vereinigten Staaten', das die Anzahl der Verkehrstoten im Laufe der Zeit auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader an Vatertag 2025

Ein 29-jähriger Mann ist nach einer gewalttätigen Amokfahrt auf einer Bundesstraße in Nordrhein-Westfalen zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die Tat ereignete sich an Vater­tag 2025, als der Angeklagte mit einem Radlader gezielt mehrere Autos rammte. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Die Amokfahrt spielte sich auf der B252 in der Nähe von Verl ab, wo der stark alkoholisierte Mann mit dem Radlader Fahrzeuge attackierte. Sein Blutalkoholspiegel lag bei 1,8 Promille – mehr als das Dreifache des erlaubten Grenzwerts. Das Gericht stellte fest, dass er dabei jede Rücksicht auf Menschenleben vermissen ließ und billigend in Kauf nahm, andere zu töten.

Erst als der Radlader in einem Teich stecken blieb, endete das Chaos. Sowohl der Täter als auch ein weiterer beteiligter Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Die Behörden nahmen ihn noch am Tatort fest.

Vor dem Landgericht Marburg wurde der Mann wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig gesprochen. Die Richter entzogen ihm zudem den Führerschein und verboten ihm dauerhaft, ein Fahrzeug zu führen.

Die siebenjährige Haftstrafe spiegelt die Schwere der während der Amokfahrt begangenen Straftaten wider. Durch die Tat des Angeklagten wurden zwölf Menschen verletzt und erhebliche Schäden an mehreren Fahrzeugen verursacht. Sein Führerschein bleibt nach dem Urteil endgültig entzogen.

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