09 June 2026, 22:35

Streit um Rhein-Ausbaggerung: Öffentliche Anhörungen zu "Rheinfelden 20plus" im Juli 2026

Rheinfelden 20plus: Ab dem 1. Juli werden Einwände und Umweltfragen in Grenzach-Wyhlen diskutiert

Streit um Rhein-Ausbaggerung: Öffentliche Anhörungen zu "Rheinfelden 20plus" im Juli 2026

Öffentliche Anhörungen zur umstrittenen Initiative „Rheinfelden 20plus“ im nächsten Sommer

Im kommenden Sommer finden öffentliche Anhörungen zur umstrittenen Initiative „Rheinfelden 20plus“ statt. Die Termine sind für den 1. und 2. Juli 2026 angesetzt und dienen der Prüfung der Pläne, den Rhein in der Nähe des Rheinfelder Wasserkraftwerks auszubaggern. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Stromerzeugung zu steigern, hat jedoch Debatten über Umweltbelange und logistische Herausforderungen ausgelöst.

Die Anhörungen werden im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen stattfinden und beginnen jeweils um 10 Uhr. Die Teilnahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der direkt am Verfahren Beteiligten.

Das von naturenergie hochrhein AG geleitete Projekt sieht vor, den Fluss oberhalb und unterhalb des Kraftwerks Rheinfelden vertiefen zu lassen. Bei einer Genehmigung würden die Bauarbeiten etwa zweieinhalb Jahre dauern. Dabei sollen an zwei Abgrabungsstellen rund 35.000 Kubikmeter Gestein abgetragen werden.

Für den Abtransport des Aushubmaterials per Lkw sind zwei temporäre Anlegestellen am deutschen Rheinufer vorgesehen. In den Anhörungen werden zudem Eingaben und Einwände von Gemeinden, Unternehmen und Anwohnern behandelt.

Zu den zentralen Themen zählen die möglichen Umweltauswirkungen des Vorhabens auf den Oberrhein sowie vorgeschlagene Maßnahmen, um Schäden an den Gewässern auszugleichen. Behörden, Verbände und Bürger aus dem Landkreis Lörrach haben sich bereits zu den Plänen geäußert.

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Die Ergebnisse der Anhörungen werden die Zukunft des Projekts „Rheinfelden 20plus“ maßgeblich prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sich auf die Stromerzeugung, die Flussökosysteme und die lokale Infrastruktur auswirken. Das endgültige Urteil wird darüber entscheiden, ob die Ausbaggerungsarbeiten wie geplant umgesetzt werden.

Quelle