Süddeutsche Polizei zieht Bilanz nach scharfen Motorradkontrollen im Schwarzwald
Leonhard PreißSüddeutsche Polizei zieht Bilanz nach scharfen Motorradkontrollen im Schwarzwald
Polizei in Süddeutschland führt gezielte Motorradkontrollen durch
Ende April hat die Polizei in Süddeutschland an zwei Tagen gezielte Kontrollen von Motorrädern durchgeführt. Die Aktion war Teil der Initiative Motorradsicherheit 2026, die sich auf Unfallprävention und Lärmminderung konzentriert. Während der Kampagne wurden im Landkreis Lörrach und im Landkreis Waldshut mehr als 200 Fahrzeuge überprüft.
Die Kontrollen fanden am 25. und 26. April im südlichen Schwarzwald statt. Die Beamten untersuchten 200 Motorräder und andere Fahrzeuge auf technische Mängel und Verkehrsverstöße. Bei 15 Maschinen wurden schwerwiegende Defekte festgestellt, die umgehend behoben werden mussten.
Neun Fahrer wurden dabei ertappt, wie sie in Überholverbotszonen illegal überholten. Sieben weitere mussten wegen Rasens ein Bußgeld zahlen, während acht Verkehrsteilnehmer – darunter auch ein Radfahrer – bei Rot über die Ampel fuhren. Zudem wurde ein kleiner Lieferwagen angehalten, der ohne die erforderliche Zulassung unterwegs war.
Die Behörden bestätigten, dass ähnliche Kontrollen mindestens bis Oktober fortgesetzt werden. Mit den laufenden Maßnahmen soll rücksichtsloses Fahren und übermäßiger Motorradlärm in der Region eingedämmt werden.
Bei den jüngsten Überprüfungen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt – von technischen Mängeln bis hin zu gefährlichem Fahrverhalten. Da weitere Kontrollen bis in den Herbst geplant sind, setzt die Polizei ihre Verkehrssicherheitsmaßnahmen konsequent fort. Im Fokus bleiben die Reduzierung von Unfällen und die Bekämpfung von Lärmbelästigung in der Region.






