27 April 2026, 16:36

Taylor Swift schützt Stimme und Image mit neuen Markenanmeldungen gegen KI-Missbrauch

Ein Mann in Anzug und Krawatte hält ein Mikrofon, mit der Hand eines Reporters links daneben, spricht in einer Innenumgebung nahe einem Fenster.

Taylor Swift schützt Stimme und Image mit neuen Markenanmeldungen gegen KI-Missbrauch

Taylor Swifts Firma meldet drei neue Markenanmeldungen an, um ihre Stimme und ihr Image zu schützen. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Künstler zunehmend mit Bedrohungen durch KI-generierte Nachahmungen ihrer Persönlichkeit konfrontiert sind. Die Anmeldungen, die vom Fachanwalt für geistiges Eigentum Josh Gerben entdeckt wurden, deuten auf einen Wandel hin, wie Prominente ihre Identität im digitalen Zeitalter verteidigen.

Am 24. April 2023 reichte Swifts Unternehmen TAS Rights Management die Anträge ein. Zwei davon betreffen Klangmarken für ihre Stimme, darunter die Phrasen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, ich bin's, Taylor". Die dritte schützt ein bestimmtes Foto der Sängerin. Diese Anmeldungen gehen über den traditionellen Markenschutz hinaus, da rechtliche Absicherungen für allgemeine Ähnlichkeit oder Stimme bisher nur begrenzt möglich waren.

Swifts Entscheidung folgt auf wiederholten Missbrauch ihres Bildes und ihrer Stimme. KI-generierte Fälschungen – darunter Deepfake-Pornografie und unautorisierte Nachbildungen durch Metas Chatbots – haben ihre Persönlichkeit bereits ausgenutzt. Die Strategie ähnelt den Bemühungen anderer Stars wie Matthew McConaughey, der 2025 seinen ikonischen Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!" als Marke eintragen ließ, um sich vor KI-Missbrauch zu schützen.

Dieser Ansatz könnte stärkere rechtliche Handhaben für Klagen bieten. Falls KI-Systeme Swifts Stimme oder Bildnis ohne Erlaubnis reproduzieren, könnten diese Marken zusätzliche rechtliche Schritte ermöglichen. Ein vergleichbarer Fall war Disneys Vorgehen im Dezember 2025, als der Konzern Google eine Unterlassungsaufforderung wegen KI-generierter Kopien seiner markenrechtlich geschützten Figuren zukommen ließ.

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Swifts Anmeldungen unterstreichen einen größeren Trend in der Unterhaltungsbranche, bei dem Künstler zunehmend auf Markenrecht setzen, um sich zu schützen. Der Schritt spiegelt die Sorgen wider, dass KI Stimmen und Ähnlichkeiten ohne Zustimmung nachahmen kann. Rechtsexperten beobachten nun genau, ob diese Strategie Präzedenzfälle für künftige Verfahren schafft.

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