THEAS-Theater bekommt neue künstlerische Leitung ab August 2024
THEAS-Theater gibt Führungswechsel bekannt: Kornelia Eng-Huniar übernimmt ab 1. August die Leitung
Das THEAS-Theater steht vor einem Wechsel an der Spitze: Ab dem 1. August wird Kornelia Eng-Huniar die künstlerische Leitung übernehmen. Sie folgt auf Claudia Timpner, die das Haus über Jahre geprägt und zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt gemacht hat. Der Wechsel leitet eine neue Phase für das Theater ein, das jährlich bis zu 70 Vorstellungen für rund 3.500 Zuschauer auf die Bühne bringt.
Claudia Timpner scheidet nach einer erfolgreichen Amtszeit aus, in der sie das THEAS in allen Bereichen – von den Produktionen bis zur theaterpädagogischen Arbeit – maßgeblich erweitert hat. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Theater zu einer bekannten Institution der Stadt, während die hauseigene Schauspielschule heute etwa 20 Kurse für rund 300 Teilnehmer aller Altersgruppen anbietet. Obwohl Timpner die Leitung abgibt, bleibt sie dem Ensemble als Schauspielerin verbunden.
Kornelia Eng-Huniar bringt 15 Jahre Erfahrung am THEAS mit, in denen sie eng mit Timpner in administrativen Funktionen zusammengearbeitet hat. Die ausgebildete Opernsängerin war zuvor als Solistin auf europäischen Bühnen zu erleben, bevor sie sich der Theaterverwaltung widmete. Ihre erste Inszenierung als Direktorin wird eine Neuauflage von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wird.
Das THEAS bleibt seinem sozialen Auftrag treu und plant, die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen. Zudem sucht das Theater nach neuen Wegen, um Inklusion zu fördern und ein noch breiteres Publikum zu erreichen.
Eng-Huniars Amtszeit beginnt am 1. August; die Vorbereitungen für ihre erste Produktion laufen bereits. Das THEAS wird seinen Fokus auf Barrierefreiheit und gesellschaftliches Engagement beibehalten und gleichzeitig an die Wachstumserfolge unter Timpners Leitung anknüpfen. Der jährliche Spielplan mit 60 bis 70 Vorstellungen bleibt bestehen, ebenso wie das erweiterte Kursangebot der Schauspielschule.






