15 April 2026, 18:34

Tourismus im Kreis Offenbach erlebt 2023 überraschenden Boom trotz Krisenfolgen

Ausführliche alte Karte von Offenbach, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit weißem Hintergrund.

Tourismus im Kreis Offenbach erlebt 2023 überraschenden Boom trotz Krisenfolgen

Tourismus im Kreis Offenbach verzeichnet starken Anstieg in der ersten Jahreshälfte 2023

Im ersten Halbjahr 2023 hat der Tourismus im Kreis Offenbach einen deutlichen Aufschwung erlebt: Mit rund 430.000 Übernachtungen wurde mehr als das Doppelte des Vorjahreszeitraums erreicht. Die Region bleibt damit ein beliebtes Reiseziel für sowohl inländische als auch internationale Gäste.

Noch stärker war der Zuzug vor der Pandemie: Im ersten Halbjahr 2019 zählte der Kreis rund 935.000 Übernachtungen. Seitdem haben jedoch die Folgen der Corona-Krise und steigende Kosten die Hotels und Pensionen vor Herausforderungen gestellt.

Geschäftsreisen, Tagungen und Kongresse sorgen weiterhin für einen Großteil der Nachfrage. Auch die Beschäftigung im Gastgewerbe ist stetig gewachsen – von 4.877 Arbeitsplätzen im Jahr 2013 auf 5.390 im Jahr 2020.

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Um Besuchern die Planung zu erleichtern, bietet der Kreis Offenbach ein online verfügbares Unterkunftsverzeichnis unter www.kreis-offenbach.de/uebernachtungen an. Dort sind fast 100 Hotels, Pensionen und Campingplätze gelistet, die sich über ein Suchtool nach rund 60 verschiedenen Ausstattungsmerkmalen filtern lassen. Monatliche Statistiken, aufgeschlüsselt nach Gemeinden, finden sich unter www.kreis-offenbach.de/beherbergung.

Doch die Branche steht weiterhin unter Druck: Steigende Energie- und Lebensmittelpreise, Fachkräftemangel sowie die geplante Mehrwertsteuererhöhung von 7 auf 19 Prozent ab 2024 werden die Betriebe zusätzlich belasten.

Fazit: Der Tourismus im Kreis Offenbach zeigt eine deutliche Erholung – die Übernachtungszahlen haben sich seit 2022 mehr als verdoppelt. Doch höhere Steuern und Betriebskosten könnten das weitere Wachstum bremsen. Die Beliebtheit bei Geschäftsreisenden und Veranstaltungsteilnehmern bleibt ein zentraler Faktor für die anhaltende Attraktivität der Region.

Quelle