04 April 2026, 16:34

Türkei feiert historische WM-Qualifikation nach 24 Jahren Wartezeit

Eine große Menschenmenge, viele mit Mützen und Schutzbrillen bekleidet, geht eine Straße in Berlin entlang mit einem gelben Truck im Hintergrund, einige halten Fahnen, unter einem bewölkten Himmel, wahrscheinlich während eines Christopher Street Day.

Türkei feiert historische WM-Qualifikation nach 24 Jahren Wartezeit

Die Türkei hat sich mit einem knappen, aber packenden 1:0-Sieg gegen den Kosovo im entscheidenden Qualifikations-Playoff-Finale einen Platz bei der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Das Siegtor von Kerem Aktürkoğlu in der zweiten Halbzeit besiegelte die erste Teilnahme des Teams auf der größten Fußballbühne der Welt seit über zwei Jahrzehnten. Fans in ganz Deutschland – insbesondere in Berlin – feierten den historischen Erfolg mit großer Begeisterung.

Das entscheidende Spiel fand in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, statt, wo die Türkei mit einer schmalen, aber entscheidenden Führung dominierte. Aktürkoğlus Treffer in der 53. Minute reichte aus, um sein Team durchzubringen und die Hoffnungen des Kosovo auf eine erste WM-Teilnahme überhaupt zu beenden. Unter dem deutschen Trainer Franco Foda zeigte die Türkei eine disziplinierte Leistung und sicherte sich damit einen der letzten verbleibenden Startplätze für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

Hunderte türkische Anhänger versammelten sich in Berlin, um den Sieg zu feiern. Menschenmengen säumten den Kurfürstendamm, und Autokorsos mit flaggengeschmückten Fahrzeugen zogen durch die Stadt. Während die meisten Feiern friedlich verliefen, meldete die Polizei vereinzelte Vorfälle mit Feuerwerk und Pyrotechnik. Die türkische Gemeinschaft Berlins, die auf 190.000 bis 200.000 Menschen geschätzt wird, ist seit langem ein lebendiger Teil des kulturellen und politischen Lebens der Stadt – von Vierteln wie der Sonnenallee bis hin zu Wahrzeichen wie der Wilmersdorfer Moschee.

Für die Türkei ist dies die dritte WM-Teilnahme nach ihrem Debüt 1954 und dem herausragenden Auftritt 2002, als das Team Dritter wurde. Dieses Turnier bleibt bis heute ihre beste Platzierung, mit dem Einzug ins Halbfinale, der sie in die Fußballgeschichte einging.

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Die Qualifikation beendet eine 24-jährige Wartezeit auf eine erneute WM-Teilnahme. Nun bereitet sich das Team auf das erweiterte Turnier 2026 vor, bei dem es an frühere Erfolge anknüpfen will. Für die türkische Gemeinschaft in Berlin hat der Sieg Stolz und Zusammengehörigkeitsgefühl neu entfacht – ein Spiegel ihrer tiefen Verbundenheit mit beiden Ländern.

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