26 March 2026, 16:35

Über eine halbe Tonne Marihuana am Frankfurter Flughafen in Solarmodulen versteckt

Ein Feld von Solarpaneelen hinter einem Zaun, mit Gras, Pflanzen und Bäumen und einem Übertragungsmast mit Drähten im bewölkten Himmel.

Über eine halbe Tonne Marihuana am Frankfurter Flughafen in Solarmodulen versteckt

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben Ende März einen großangelegten Marihuana-Schmuggel aufgedeckt. Die Drogen waren unter Solarmodulen in einer Luftfrachtlieferung aus den USA versteckt. Die Behörden nahmen daraufhin einen 30-jährigen Mann aus Nauheim in Zusammenhang mit dem Fall fest.

Die Entdeckung erfolgte am 22. März 2026 bei einer routinemäßigen Kontrolle. Die Beamten fanden etwa 654 Kilogramm Marihuana, verpackt in 1.309 luftdicht verschweißten Kunststoffbeuteln. Die Sendung, zu der auch Solarmodule gehörten, war aus den Vereinigten Staaten eingetroffen.

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Einen Tag später, am 24. März, wurde der Verdächtige in Nauheim festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, den Schmuggelversuch organisiert zu haben – die Drogen sollten an eine Briefkastenfirma in Darmstadt geliefert werden. Am 25. März wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt und die Staatsanwaltschaft Darmstadt haben die Ermittlungen übernommen. Gegen den Beschuldigten wurde ein Haftbefehl erlassen und vollstreckt. Weitere Untersuchungen laufen, um mögliche Mittäter zu identifizieren.

Das beschlagnahmte Marihuana wog über eine halbe Tonne und war unter legaler Fracht versteckt. Der Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Behörden die Ermittlungen fortsetzen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Drogenhandel über internationale Frachtrouten zu bekämpfen.

Quelle