24 March 2026, 02:33

Überladener Lkw verliert Räder auf A45 – Fahrer mit gefälschten Papieren gestoppt

Schwarzes und weißes Foto eines Schwerlastanhängers mit 14-Tonnen-Fassungsvermögen und Textdetails am unteren Rand.

Überladener Lkw verliert Räder auf A45 – Fahrer mit gefälschten Papieren gestoppt

Schwerer Verkehrsvorfall auf der A45 bei Langenselbold: Überladener Lkw verliert Räder

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Auf der Autobahn A45 bei Langenselbold hat sich ein gefährlicher Verkehrsvorfall ereignet, als ein Lkw mit Anhänger eine Notbremsung einleiten musste. Zwei Räder hatten sich von dem überladenen Fahrzeug gelöst und eine riskante Situation verursacht. Glücklicherweise wurden keine Verletzungen gemeldet, doch die Folgen hätten weitaus schwerwiegender ausfallen können.

Wie sich herausstellte, war die Zugmaschine des Lkw um mehr als 50 Prozent überladen. Statt der zulässigen 7,5 Tonnen wog das Fahrzeug 11.270 Kilogramm. Auch der Anhänger überschritt das erlaubte Gewicht um 34 Prozent: Mit 3.630 Kilogramm lag er deutlich über den zugelassenen 2.700 Kilogramm. Ermittler bestätigten später, dass die extreme Überladung zum Ablösen der Räder geführt hatte.

Der 32-jährige Fahrer wurde mit einem gefälschten kroatischen Personalausweis angetroffen. Die Behörden gehen davon aus, dass er möglicherweise illegal in Deutschland gelebt hat. Dieser Fund in Kombination mit der Überladung weckte den Verdacht auf illegale Beschäftigung sowie multiple Verstöße gegen Verkehrsbestimmungen.

Nach dem Vorfall wurde der Anhänger vor Ort entladen. Ein zweiter Lkw desselben Unternehmens traf ein, um die Gerüstteile abzuholen. Sowohl der Fahrer als auch die Spedition müssen sich nun wegen Überschreitung der Gewichtsgrenzen und des Verdachts auf illegale Beschäftigung vor Gericht verantworten.

Nach deutschem und EU-Transportrecht drohen bei solchen Verstößen in der Regel Bußgelder zwischen 1.500 und 4.500 Euro pro Vergehen. In schweren Fällen können Fahrzeuge stillgelegt und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden, wenn auch letztere selten sind. Zuständig für die Durchsetzung ist unter anderem das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM).

Der Vorfall hat rechtliche Konsequenzen für sowohl den Fahrer als auch das Unternehmen nach sich gezogen. Zwar wurden noch keine unmittelbaren Strafen öffentlich bekannt, doch der Fall unterstreicht die Gefahren von Überladung und Nichteinhaltung der Transportvorschriften. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den gefälschten Dokumenten und dem möglichen Verdacht auf illegale Beschäftigung.

Quelle