11 May 2026, 02:33

Warnstreiks bei der AOK Baden-Württemberg: Verdi erhöht den Druck auf Arbeitgeber

Gruppe von Menschen auf einem Gebäudedach mit einem Banner, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, wahrscheinlich protestierend für die deutsche Regierung.

Warnstreiks bei der AOK Baden-Württemberg: Verdi erhöht den Druck auf Arbeitgeber

Warnstreiks legen AOK-Geschäftsstellen in Baden-Württemberg ab Montag lahm

Die Gewerkschaft Verdi hat zu eintägigen Warnstreiks bei der AOK in Baden-Württemberg aufgerufen, nachdem die Arbeitgeber in der ersten Runde der Tarifverhandlungen kein Angebot vorgelegt hatten. Rund 11.500 Beschäftigte versorgen in der Region täglich 4,6 Millionen Versicherte. Betroffen sind elf Regionaldirektionen, die Zentrale sowie die IT-Tochter ITSCare. Einige Ausstände fallen mit den laufenden Streiks im öffentlichen Dienst zusammen und erhöhen so den Druck auf die Arbeitgeberseite.

Verdi fordert für die AOK-Mitarbeiter eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent, mindestens jedoch 375 Euro mehr über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Da die Arbeitgeber in den ersten Verhandlungen keine Vorschläge unterbreitet hatten, reagierte die Gewerkschaft mit der Streikankündigung.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 17. und 18. Februar angesetzt. Bis dahin sollen die Streiks die Forderungen der Gewerkschaft unterstreichen und eine Einigung erzwingen. Die Arbeitsniederlegungen werden den Betrieb der AOK im gesamten Land beeinträchtigen. Da bisher kein Angebot vorliegt, wird das Ergebnis der anstehenden Gespräche entscheiden, ob weitere Streiks folgen. Verdi bleibt bei seinen Lohnforderungen für die 11.500 betroffenen Beschäftigten unnachgiebig.

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