27 April 2026, 16:35

Wehen Wiesbaden hält Aue mit zehn Mann in Schach – und besiegelt historischen Abstieg

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Wehen Wiesbaden hält Aue mit zehn Mann in Schach – und besiegelt historischen Abstieg

SV Wehen Wiesbaden kämpft sich mit zehn Mann zu einem 2:2 gegen den FC Erzgebirge Aue – und besiegelt damit dessen Abstieg nach 80 Jahren

Trotz fast durchgehender Unterzahl erkämpfte sich die SV Wehen Wiesbaden ein 2:2 gegen den FC Erzgebirge Aue. Das Ergebnis bedeutet das Ende von Aues 80-jähriger Zugehörigkeit zur dritten Liga und besiegelt den Abstieg des Traditionsvereins. Beide Mannschaften zeigten Kampfgeist, doch besonders beeindruckend war die Moral der Wiesbadener, die nach der Roten Karte den Kurs des Spiels zu ihren Gunsten drehten.

Wiesbaden ging früh in Führung, als Moritz Flotho in der ersten Halbzeit traf. Doch der Vorsprung währte nur kurz: Aue glich postwendend aus und hielt die Gastgeber unter Druck.

Die Partie nahm im zweiten Durchgang eine dramatische Wende, als Niklas May von Wiesbaden mit Rot vom Platz flog. Mit nur noch zehn Spielern kämpften sich die Hessen zurück – und Tarik Gözüsirin gelang nach einer Ecke ein sehenswerter Treffer zur erneuten Führung.

Doch Aue gab nicht auf: Moritz Seiffert traf in der Schlussphase zum 2:2-Endstand. Trotz des späten Ausgleichs reichte der Punkt nicht, um den Abstieg nach acht Jahrzehnten in der Liga abzuwenden.

Nach dem Schlusspfiff räumte Wiesbadens Trainer Daniel Scherning ein, sein Team habe nach dem Führungstor die Kontrolle über das Spiel verloren. Aues Stritzel nannte das Ergebnis "bittersüß" – ein Comeback auf dem Platz, aber letztlich eine historische Enttäuschung für den Verein.

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Mit dem Remis steht Aue erstmals seit 80 Jahren vor dem Leben außerhalb der dritten Liga. Wiesbaden hingegen bewies einmal mehr, dass es auch in Unterzahl standhalten kann. Während die einen nun den Neuanfang planen, blickt die andere Mannschaft mit gestärktem Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben.

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