30 April 2026, 14:44

Wiesbaden feiert Protesttag für Gleichstellung mit Flashmobs und Diskussionen

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Wiesbaden feiert Protesttag für Gleichstellung mit Flashmobs und Diskussionen

Wiesbaden begeht am Dienstag, 5. Mai, den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit einer Reihe von Veranstaltungen im Rathaus. Das Programm umfasst Diskussionen, Aufführungen und Ausstellungen, die sich darauf konzentrieren, den öffentlichen Nahverkehr und städtische Räume für alle zugänglicher zu gestalten.

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Der Tag beginnt um 14:45 Uhr mit einem Flashmob der Wiesbadener Musik- und Kunstschule vor dem Rathaus. Von 15:00 bis 18:00 Uhr setzt sich die Veranstaltung im und um das Gebäude herum fort – der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos.

Um 15:00 Uhr eröffnet eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Barrierefreie Mobilität: Verkehr im Fokus" das Programm im Großen Saal. Später hält Andreas Winkel, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Hessen, einen Impulsvortrag zum Thema barrierefreie Fortbewegung. Im Mittelpunkt des Protesttages steht das Motto "Unterwegs sein: Öffentlicher Verkehr, Straßen und Gehwege", mit dem Forderungen nach besserer Zugänglichkeit im Alltag erhoben werden.

Den ganzen Nachmittag über informieren Stände im Foyer des Rathauses, begleitet von einer Kunstausstellung. Zu den Veranstaltern zählen die Landeshauptstadt Wiesbaden, die Wiesbadener Arbeitsgruppe Inklusion sowie der Wiesbadener Fachbeirat, unterstützt von Aktion Mensch.

Den Abschluss bildet um 18:00 Uhr ein Benefizkonzert "Kinder spielen für Kinder" im Kulturforum. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt UNICEF zugute.

Mit dem Protesttag und seinen Veranstaltungen soll auf die Notwendigkeit einer inklusiven Stadtplanung aufmerksam gemacht werden. Durch die Verbindung von Diskussionen, Kunst und Musik wollen die Organisatoren Veränderungen vorantreiben, die Verkehr und öffentliche Räume ohne Ausnahme für alle zugänglich machen.

Quelle