Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in sozial benachteiligten Stadtteilen
Klaus TrommlerWiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in sozial benachteiligten Stadtteilen
Wiesbaden baut Schulsozialarbeit an Grundschulen aus
Die Landeshauptstadt Wiesbaden erweitert ihr Angebot an Schulsozialarbeit an Grundschulen. Damit setzt die Stadt eine 35-jährige Tradition der Unterstützung für Kinder und Familien fort. Angesichts wachsender sozialer Herausforderungen betonen Verantwortliche die Bedeutung frühzeitiger Hilfsangebote – insbesondere in benachteiligten Stadtteilen.
Seit 1989 ist die Schulsozialarbeit fester Bestandteil der Wiesbadener Grundschulen. Im Laufe der Jahre hat sich ihr Aufgabenbereich deutlich ausgeweitet: Sie gibt Schülerinnen und Schülern Halt, steht Eltern zur Seite und fördert ein inklusives Schulleben.
„Frühe Unterstützung ist entscheidend“, unterstreicht Patricia Becher, Leiterin des Amts für Soziale Arbeit. Von der aktuellen Ausweitung profitieren künftig auch die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule – allesamt in Stadtteilen mit erhöhten sozialen Belastungen.
Ein kürzlich erschienener Bericht unter dem Titel „Schulsozialarbeit an Wiesbadener Grundschulen“ dokumentiert die Entwicklung des Programms und skizziert die weiteren Pläne. Das Dokument steht zum Download bereit unter: www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/soziale-dienste/Schulsozialarbeit-Kinder.
Rechtlich ist die Schulsozialarbeit seit 2021 als verpflichtende Leistung der Jugendhilfe im § 13a des Achten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VIII) verankert.
Mit der Erweiterung erhalten weitere Grundschulen in Wiesbaden eine fest etablierte Anlaufstelle. Die Schulsozialarbeit bleibt eine zentrale Säule für die Begleitung von Kindern, Familien und Lehrkräften – mit dem Ziel, präventive Unterstützung dort zu verstärken, wo sie am dringendsten benötigt wird.






