23 April 2026, 02:29

Wiesbadens Wohnungsmarkt wächst – doch 2019 gab es einen überraschenden Dämpfer

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails zu Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Wiesbadens Wohnungsmarkt wächst – doch 2019 gab es einen überraschenden Dämpfer

Wiesbadens Wohnungsmarkt verzeichnet seit zwei Jahrzehnten ein stetiges Wachstum: Seit dem Jahr 2000 wurden 10.756 neue Wohnungen gebaut. Bis Ende 2019 umfasste der gesamte Wohnungsbestand der Stadt 142.571 Einheiten. Aktuelle Bauzahlen zeigen jedoch einen leichten Rückgang – 2019 wurden nur 394 neue Wohneinheiten fertiggestellt, was unter dem langjährigen Durchschnitt liegt.

Der Großteil der Neubauten in Wiesbaden entsteht in größeren Wohnprojekten. Zwei Drittel der neu gebauten Wohnungen sind Teil von Mehrfamilienhäusern. Ein deutlicher Trend ist die Vorliebe für großzügigen Wohnraum: Jede vierte neue Wohnung verfügt über mehr als vier Zimmer, jede fünfte bietet entweder drei oder fünf Räume. Kleinere Einheiten wie Studios oder Zwei-Zimmer-Wohnungen sind dagegen deutlich seltener.

Beim Eigentum zeigt sich, dass 43 Prozent der neu errichteten Wohnungen von den Bewohnern gekauft und nicht zur Miete angeboten werden. Geförderter Wohnraum macht hingegen einen kleineren Anteil aus: Ende 2019 gab es 9.281 solche Wohnungen – das entspricht knapp über sechs Prozent des gesamten Bestands.

Die Planungsaktivitäten bleiben indes dynamisch: Allein 2020 wurden Baugenehmigungen für 1.087 neue Wohnungen erteilt, was auf eine künftige Ausweitung des Angebots hindeutet.

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Wiesbadens Wohnungsmarkt entwickelt sich weiter, mit einer klaren Tendenz zu größeren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Zwar blieb die Bautätigkeit 2019 hinter den Vorjahren zurück, doch die hohe Zahl der 2020 erteilten Genehmigungen deutet auf mögliche Expansion hin. Das Verhältnis zwischen selbstgenutztem Wohneigentum und gefördertem Wohnraum bleibt ein prägendes Merkmal des lokalen Marktes.

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