Wörwag wächst trotz Lieferkettenkrisen und bürokratischer Hürden um 8 Prozent
Leonhard PreißWörwag wächst trotz Lieferkettenkrisen und bürokratischer Hürden um 8 Prozent
Wörwag verzeichnet stetiges Wachstum trotz globaler Lieferkettenprobleme und regulatorischer Hürden
Trotz weltweiter Herausforderungen in den Lieferketten und regulatorischen Hindernissen meldet das Pharmaunternehmen Wörwag ein kontinuierliches Wachstum. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf 359 Millionen Euro. Damit setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs der letzten zehn Jahre fort, in denen es seine Größe verdoppeln konnte.
Gegründet wurde Wörwag 1971 von Dr. Fritz Wörwag, dessen erstes Produkt Magnerot Classic war. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Player entwickelt und unterhält heute Tochtergesellschaften in mehreren Ländern. Mittlerweile stammt nur noch etwa ein Fünftel des Umsatzes aus dem Heimatmarkt Deutschland.
2021 und 2023 erwarb Wörwag Produktionsstandorte in Łódź (Polen) und Pöcking (Deutschland). Beide Standorte wurden seitdem modernisiert, um die Kapazitäten zu erhöhen. Die Aufrüstung dient auch der Vorbereitung auf die Markteinführung von Lagosa Triplex im April – einer patentierten Kombination aus drei natürlichen Wirkstoffen.
Besonders erfolgreich entwickelte sich 2023 das Präparat B12 Ankermann auf dem deutschen Markt, das sowohl bei Apotheken als auch bei Patienten an Marktanteilen gewann. Zudem baute Wörwag seine Marktpräsenz durch digitale Plattformen, klassische Medien und Außendienstteams weiter aus.
Mit einem Umsatz von 359 Millionen Euro – ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr – festigt das Unternehmen seine stabile und widerstandsfähige Position. Dank erweiterten Produktionskapazitäten und einem anstehenden Produktlaunch bleibt Wörwag auf Wachstumskurs. Internationale Ausrichtung und ein diversifizierter Vertriebsansatz bilden dabei die zentralen Säulen der Unternehmensstrategie.






