Würzburger Buchhandlung ErLesen für Leseförderung bei Kindern ausgezeichnet
Betty BruderWürzburger Buchhandlung ErLesen für Leseförderung bei Kindern ausgezeichnet
Eine Würzburger Buchhandlung wurde für ihr Engagement bei der Leseförderung junger Leserinnen und Leser ausgezeichnet. Petra Pohl, Inhaberin von ErLesen, erhielt von Kulturministerin Anna Stolz das Qualitätssiegel Partner der Schulen für Leseförderung. Die Auszeichnung würdigt die Rolle des Ladens bei der Unterstützung der Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen.
In diesem Jahr erhielten 206 bayerische Buchhandlungen dieselbe Ehrung – Teil einer langjährigen Initiative zur Stärkung der Lesefähigkeiten an Schulen. Das Programm Partner der Schulen für Leseförderung wurde 2003 vom Kultusministerium und dem Börsenverein des Bayerischen Buchhandels ins Leben gerufen. Seither zeichnet es Buchhandlungen aus, die aktiv mit Schulen zusammenarbeiten, um die Lesefähigkeiten zu verbessern. Die Initiative ist eingebettet in #lesen.bayern, eine übergreifende Kampagne zur Förderung der Lesekompetenz in allen Fächern und Schularten.
Bei der Verleihungsfeier lobte Klaus Beckschulte, Geschäftsführer des Börsenvereins des Bayerischen Buchhandels, das Engagement der Buchhändlerinnen und Buchhändler. Viele Läden würden trotz geringer finanzieller Anreize die Leseförderung vorantreiben, betonte er. Kulturministerin Anna Stolz unterstrich ebenfalls die zentrale Rolle von Buchhandlungen in der Bildungslandschaft.
Besonders hervorgehoben wurde ErLesen in Würzburg für seinen kreativen Ansatz: Die Buchhandlung bietet Erstleser-Büchertaschen an und veranstaltet attraktive Lesungen für junge Zielgruppen. Eine vollständige Liste der 206 ausgezeichneten bayerischen Buchhandlungen dieses Jahres findet sich unter www.buchhandel-bayern.de.
Bundesweit wurde der Preis Partner der Schulen für Leseförderung seit 2003 bereits an 1.200 Buchhandlungen vergeben. Unterstützt wird das Programm von der Stiftung Lesen und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Mit den Auszeichnungen 2025 steigt die Zahl der anerkannten bayerischen Buchhandlungen auf 206. Diese werden auch künftig mit Schulen kooperieren, um bei Schülerinnen und Schülern die Lesemotivation zu stärken. Der langfristige Erfolg des Programms zeigt, wie nachhaltig sich die Bildungslandschaft für die Förderung von Lesekompetenz einsetzt.






