Bergisch Gladbach: Wo die Automobilkultur Straßen, Forschung und Denkmäler prägt
Jacob FiebigBergisch Gladbach: Wo die Automobilkultur Straßen, Forschung und Denkmäler prägt
Bergisch Gladbach ist seit langem für seine engen Verbindungen zur Automobilindustrie bekannt. Die Stadt beherbergt Forschungsinstitute, Bildungsprogramme und sogar ein Denkmal, das dem Auto gewidmet ist. Die gut ausgebaute Infrastruktur und die hohe Anzahl an Pkw pro Einwohner unterstreichen diese Verbundenheit zusätzlich.
Im Stadtteil Frankenforst hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ihren Sitz. Diese Einrichtung leistet wichtige Beiträge zur Verkehrssicherheit und Verkehrsstudien. In unmittelbarer Nähe verläuft die Autobahn A4 auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern durch die Stadt, mit drei Anschlussstellen, die den Zugang ermöglichen.
Auch im Bildungsbereich zeigt sich der automobilorientierte Schwerpunkt der Stadt. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) bietet ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. Zudem ist auf dem Gelände des Zanders-Standorts das "Center of Automotive Management" (CAM) angesiedelt, das die Branchenforschung und -entwicklung unterstützt.
Bergisch Gladbach verzeichnet eine besonders hohe Dichte an Autohäusern – möglicherweise die höchste pro Einwohner in der Region. Mit rund 650 Autos auf 1.000 Einwohner ist das Parken ein zentrales Thema. Die Innenstadt bietet zahlreiche Parkplätze und Parkhäuser, selbst ein ungewöhnliches Denkmal für parkende Autos findet sich am Gronauer Mühlenweg, eingeklemmt zwischen zwei Garagen.
In einem früheren Bericht war fälschlicherweise das Jahr 2019 als Abrissjahr für Haus Kradepohl angegeben worden. Richtig ist jedoch das Jahr 2009. Zudem unterhält die Stadt drei Waschanlagen, die den vielen Fahrzeugbesitzern zur Verfügung stehen.
Die Automobilkultur Bergisch Gladbachs wird durch Forschungszentren, Bildungsangebote und die Infrastruktur gestärkt. Die hohe Autodichte und die speziell ausgerichteten Einrichtungen spiegeln die anhaltende Verbindung zur Branche wider – sichtbar sowohl in praktischen Dienstleistungen als auch in ungewöhnlichen Wahrzeichen.






