Berlin protestiert gegen Trump und fordert Veröffentlichung der Epstein-Akten
Klaus TrommlerBerlin protestiert gegen Trump und fordert Veröffentlichung der Epstein-Akten
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Wochenende in Berlin, um gegen den US-Präsidenten Donald Trump und die Politik seiner Regierung zu protestieren. Die Kundgebung war Teil einer breiten Protestwelle, zu der auch ähnliche Veranstaltungen in anderen deutschen Städten und in den gesamten USA gehörten.
Bei der Berliner Demonstration trugen mehrere hundert Teilnehmer Schilder, auf denen sie Trump für das vorwarfen, was sie als Angriffe auf die Demokratie bezeichneten. Viele forderten zudem die Veröffentlichung der Epstein-Akten, einer Sammlung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein. Andere kritisierten scharf die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE wegen deren Umgang mit Migrations- und Haftpolitik.
Die Proteste folgten einem Aufruf der in den USA ansässigen No-Kings-Bewegung, die bereits in mehreren Ländern Demonstrationen organisiert hat. In den USA rechneten die Veranstalter mit Hunderttausenden Teilnehmern, die sich in verschiedenen Städten den Märschen anschließen würden.
Deutsche Aktivisten griffen die Sorgen ihrer amerikanischen Mitstreiter auf und konzentrierten sich auf Themen wie Menschenrechte, Regierungstransparenz und demokratische Verantwortung. Die Berliner Kundgebung endete ohne größere Zwischenfälle, doch die Organisatoren kündigten an, den Druck auf die Behörden beiderseits des Atlantiks weiter aufrechtzuerhalten. Weitere Proteste sind zu erwarten, da die No-Kings-Bewegung ihre Kampagne gegen Trumps Politik und damit verbundene Kontroversen ausweitet.






