15 May 2026, 08:42

Eine Nacht ohne alles: Wie zwei Journalisten nach dem Spätdienst gestrandet waren

Schwarze und weiße Zeichnung einer belebten Stadtstraße mit Menschen, Gebäuden, Fenstern, Säulen und Skulpturen unter einem bewölkten Himmel, mit dem Text "New York, New York City, New England, New Yorker, Silvester, Silvester" unten.

Eine Nacht ohne alles: Wie zwei Journalisten nach dem Spätdienst gestrandet waren

Zwei Mitarbeiter der City AM erlebten eine unerwartete Nacht ohne ihre Habseligkeiten, nachdem sie einen Spätdienst im Londoner Guildhall absolviert hatten. Anna Moloney und Adam Bloodworth blieben nach einer Veranstaltung zurück, um beim Aufräumen zu helfen – doch als sie fertig waren, waren ihre Taschen verschwunden.

Unterdessen sorgten andere, völlig unabhängige Pannen für Schlagzeilen: Eine Labour-Abgeordnete schlug eine umstrittene Kampagne vor, ein Tory-Schattenminister verschickte eine E-Mail mit einem peinlichen Tippfehler, und ein großer Investmentfonds musste eine atemberaubende Bewertungsfehler bei SpaceX korrigieren.

Die Probleme für Moloney und Bloodworth begannen, als die beiden sich bereit erklärten, nach einer Veranstaltung im Guildhall beim Abbau zu helfen. Nach der späten Arbeit stellten sie fest, dass ihre Taschen – mit Schlüsseln, Geldbörsen und Handys – weg waren. Gestrandet verbrachten sie die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers eines Kollegen.

Am nächsten Morgen erschien Moloney im selben Outfit wie am Vortag zur Arbeit – inklusive fünf Zentimeter hoher Absätze. Bloodworth konnte sich immerhin einen Ersatzanzug von einem Kollegen leihen.

Anderswo sorgten politische Patzer für Aufsehen: Eine Labour-Hinterbänklerin kündigte eine Initiative namens „Summer of Sex“ an, die für Diskussionen sorgte. Gleichzeitig unterzeichnete ein konservativer Schattenminister für Wirtschaft aus Versehen ein offizielles Zitat mit „Shadow Business Sexretary“ – ein offenkundiger Tippfehler.

In der Finanzwelt musste der Scottish Mortgage Investment Trust eine Richtigstellung veröffentlichen, nachdem er fälschlich behauptet hatte, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert. Tatsächlich bezog sich die Zahl auf die Gesamtbewertung des Unternehmens, nicht auf den Anteil des Fonds. Der Fehler wurde umgehend zurückgenommen.

Unabhängig davon reiste Andy Burnham, oft als „König des Nordens“ bezeichnet, in der ersten Klasse eines Zuges nach London.

Moloney und Bloodworth erhielten ihre Sachen am nächsten Tag zurück. Ihr Erlebnis zeigte die Risiken von Spätschichten in der Stadt auf. Die politischen und finanziellen Pannen hingegen erinnerten daran, wie schnell sich Fehler im öffentlichen Leben verbreiten können.

Die Vorfälle standen in keinem direkten Zusammenhang, doch jeder von ihnen sorgte aus unterschiedlichen Gründen für Aufmerksamkeit.

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