31 May 2026, 22:32

FDP startet mit Kubicki und Hagen in eine neue Ära der Einheit

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

FDP startet mit Kubicki und Hagen in eine neue Ära der Einheit

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat ihren Bundesparteitag am Sonntagmittag in Berlin mit neuer Führung und einer frischen politischen Ausrichtung beendet. Wolfgang Kubicki sicherte sich mit 59 Prozent der Stimmen den Posten des Parteivorsitzenden, während Martin Hagen mit demselben Stimmenanteil zum Generalsekretär gewählt wurde.

Die Delegierten des Parteitags unterstützten den zentralen Antrag der FDP „Deutschland neu starten: Ein mutiger Neuanfang für eine erfolgreiche Nation“. Andere vorgeschlagene Änderungen wurden jedoch nicht im Plenum debattiert, sondern zur weiteren Prüfung an die Ausschüsse verwiesen.

In seiner Abschlussrede betonte Hagen die jüngsten Zuwächse der Partei in der Wählergunst, die innerhalb von zwei Monaten von 16 auf 22 Prozent gestiegen sei. Gleichzeitig rief er nach einem umstrittenen Führungsrennen zur Einheit auf und forderte die Mitglieder auf, sich auf gemeinsame Ziele statt auf interne Gräben zu konzentrieren.

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Für die Zukunft kündigte die FDP an, ihren Wahlkampf auf drei Schlüsselregionen zu fokussieren: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Hagen bezeichnete den Parteitag als „Wendepunkt“ und verwies auf bahnbrechende Beschlüsse in der Sachpolitik sowie wegweisende Personalentscheidungen.

Der Parteitag endete mit einem neu gewählten Bundesvorstand und einer erneuerten Zuversicht. Hagens Äußerungen unterstrichen das Vertrauen in die künftige Ausrichtung der Partei, während Kubickis Führung die Weichen für die anstehenden Landeswahlkämpfe stellt. Nun richtet die FDP ihren Blick darauf, den jüngsten Aufwärtstrend in der Wählergunst weiter auszubauen.

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