Münster bekämpft Wohnungslosigkeit mit neuer Wohnungsbau-Allianz gegen Obdachlosigkeit
Jacob FiebigMünster bekämpft Wohnungslosigkeit mit neuer Wohnungsbau-Allianz gegen Obdachlosigkeit
Münster verstärkt Maßnahmen gegen Wohnungslosigkeit durch erweiterte Zusammenarbeit mit Vonovia und Vivawest
Die Stadt Münster hat ihre Bemühungen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit intensiviert, indem sie die Partnerschaft mit den Wohnungsanbietern Vonovia und Vivawest ausbaut. Die Abteilung für Wohnraumsicherung bietet nun verstärkte Unterstützung für Menschen an, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Kostenlose Beratungen stehen allen offen, die sich in einer Wohnungsnot befinden.
Durch die Kooperation stellen Vonovia und Vivawest der Stadt leerstehende Wohnungen für die Vermittlung zur Verfügung. Diese müssen den Kostenvorgaben des deutschen Sozialrechts entsprechen, sodass Miete und Heizkosten bezahlbar bleiben. Die Abteilung für Wohnraumsicherung prüft anschließend, ob die betroffenen Personen oder Familien als Mieter infrage kommen.
Frühzeitige Hilfe zeigt Wirkung Seit 2020 hat die Münsteraner Initiative „Endlich ein Zuhause!“ in 643 Fällen erfolgreich Obdachlosigkeit verhindert. Besonders profitieren davon Menschen, denen eine Räumungsklage droht oder die aus gesundheitlichen Gründen nicht in kommunalen Notunterkünften unterkommen können.
Zudem unterstützt die Abteilung bei behördlichen und persönlichen Hürden, die potenzielle Mieter überwinden müssen. Vonovia und Vivawest begrüßen diese Begleitung, da sie die Unterbringung von gefährdeten Personen erleichtert. Betroffene können sich unter der Telefonnummer (02 51/4 92-55 72) oder per E-Mail ([email protected]) an das Team der Wohnraumsicherung wenden.
Die erweiterte Partnerschaft ermöglicht es mehr Menschen, Zugang zu stabilem Wohnraum zu erhalten, bevor sie in eine akute Krise geraten. Durch die Vermittlung bezahlbarer Wohnungen strebt die Stadt eine langfristige Reduzierung der Wohnungslosigkeit an. Kostenlose Beratungen und frühzeitige Hilfsangebote bleiben dabei zentrale Erfolgsfaktoren des Programms.






