Fulda-Johannesberg erwartet massive Verkehrsbehinderungen durch politische Großveranstaltungen
Klaus TrommlerFulda-Johannesberg erwartet massive Verkehrsbehinderungen durch politische Großveranstaltungen
Umfangreiche Verkehrsbehinderungen in Fulda-Johannesberg ab Freitagabend
Ab Freitagabend kommt es in Fulda-Johannesberg zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einer politischen Veranstaltung und einer Gegenkundgebung, die für den 28. März geplant sind. Die Behörden warnen Autofahrer vor Verzögerungen und Umleitungen bis in die Nacht auf Samstag.
Die Sperrungen beginnen am Freitag um 18 Uhr und betreffen zunächst die Von-Mengersen-Straße. Der Verkehr in Richtung oder aus Zirkenbach, Zell und Istergiesel wird über den Westring und die Gieseler Straße (L3079) umgeleitet. Buslinien verkehren hingegen wie gewohnt nach Fahrplan.
Anlass für die Einschränkungen ist die Gründungsveranstaltung von "Generation Deutschland", der Jugendorganisation der hessischen AfD. Gleichzeitig hat sich unter dem Motto "Fulda stellt sich quer" eine Gegenkundgebung angemeldet. Die Polizei rechnet mit 1.000 bis 9.999 Teilnehmern bei den Demonstrationen.
Nach deutschem Recht sind friedliche Versammlungen durch Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes sowie das hessische Versammlungsfreiheitsgesetz geschützt. Die lokalen Behörden betonen, sie würden diese Rechte wahren, gleichzeitig aber die öffentliche Sicherheit gewährleisten. Ein starkes Polizeiaufgebot wird vor Ort sein, um bei Bedarf flexibel zu reagieren.
Die Beschränkungen sollen bis 19 Uhr am Samstag andauern, sobald die Veranstaltungen beendet sind. Autofahrer in der Region werden gebeten, bis zum Abend des 29. März alternative Routen zu planen. Ziel der Maßnahmen ist es, die öffentliche Ordnung mit dem Recht auf Protest in Einklang zu bringen. Die Polizei bleibt vor Ort, um mögliche Störungen zu unterbinden und die Sicherheit während der gesamten Veranstaltung zu gewährleisten.






