21 March 2026, 04:31

Fuldaer Caritas übergibt behindertengerechten Kleinbus an ukrainische Partnerregion

White paper with "Ukraine is Standing Up for Freedom, Stand with Ukraine" text on the ground in front of a yellow banner, with a plastic cover containing various objects on the right.

Fuldaer Caritas übergibt behindertengerechten Kleinbus an ukrainische Partnerregion

Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankiwsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Die Reise markierte einen weiteren Schritt in einer langjährigen Partnerschaft, die 2009 begann, sich aber seit dem russischen Großangriff im Jahr 2022 noch vertieft hat. Während des Besuchs erhielt die ukrainische Gruppe ein sechstes Fahrzeug – diesmal einen behindertengerechten Kleinbus –, das von der Caritas Main-Kinzig gestiftet wurde.

Die Übergabe organisierten Ann-Katrin Jehn und Kristina Trupp vom Marketing- und Kommunikationsteam der Fuldaer Caritas. Die Delegation besuchte zudem die St.-Elisabeth-Jugendhilfe und nahm am Jahresempfang des Caritasverbandes Hessen teil. Diese Begegnungen unterstrichen die fortlaufende Unterstützung, die über reine Sachhilfe hinausgeht.

Die von Fulda und seinen Partnern bereitgestellten Fahrzeuge sind in der Ukraine ständig im Einsatz. Sie dienen als Lebensadern für die vom Krieg Betroffenen, der nunmehr im fünften Jahr andauert. Besonders hart traf die Bevölkerung diesen Winter: Unerbittliche Drohnenangriffe und eisige Temperaturen verschärften das Leid der Zivilisten.

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Neben den sechs Fahrzeugen hat die Fuldaer Caritas bereits mehrere Hilfstransporte, Spenden und sogar Kirchenbänke in ukrainische Gemeinden wie Truskawez geschickt. Zwar liegen keine genauen Zahlen für Iwano-Frankiwsk vor, doch die Zusammenarbeit hat sich seit 2022 von Entwicklungsprojekten hin zu akuter Nothilfe gewandelt.

Prälat Christof Steinert betonte die Notwendigkeit anhaltender Solidarität mit der Ukraine. Er rief zu praktischer Hilfe und Gebet auf und verwies darauf, dass die Ukrainer täglich Trauma, Verletzungen und Verlust erleben. Trotz aller Widrigkeiten dankte die Delegation für die internationale Unterstützung, die sie erhält.

Der Besuch festigte die seit 15 Jahren bestehende Verbindung zwischen Fulda und Iwano-Frankiwsk. Der behindertengerechte Kleinbus wird sich den anderen bereits im Einsatz befindlichen Fahrzeugen anschließen und denen helfen, die am dringendsten auf Unterstützung angewiesen sind. Da der Krieg kein Ende findet, bleiben solche Partnerschaften für das Überleben und den Wiederaufbau in der Ukraine unverzichtbar.

Quelle