Gianni Versaces mutige Mode kehrt in spektakulärer Pariser Retrospektive zurück
Betty BruderGianni Versaces mutige Mode kehrt in spektakulärer Pariser Retrospektive zurück
Große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet diese Woche in Paris
Diese Woche öffnet in Paris eine umfassende Gianni-Versace-Retrospektive ihre Pforten. Die Ausstellung ist die erste Modeschau im Musée Maillol, das sonst vor allem für Skulpturen und Fotografie bekannt ist. Vom 3. Juli bis zum 6. September bietet sie einen mutigen Blick auf die gewagtesten Kreationen des Designers.
Versace präsentierte seine Haute Couture erstmals 1989 in Paris – mit Modeschauen im Hotel Ritz. Nun werden fast 100 seiner spektakulärsten Outfits an einer nachgebauten Laufsteg-Installation zu sehen sein, präsentiert an Mannequins. Neben den Kleidungsstücken können Besucher fast 450 Exponate entdecken – von Schmuck und Wohnaccessoires bis hin zu seltenen Videointerviews.
Ein Höhepunkt der Ausstellung trägt den Titel „Rock und Royalty“ und zeigt Stücke, die von Ikonen wie Lady Diana, Elton John, Madonna und Grace Jones getragen wurden. Die Schau blickt auch auf Versaces provokantere Momente zurück, darunter seine von S&M inspirierte Kollektion aus dem Jahr 1992. Doch ein berühmtes Stück fehlt auffällig: Elizabeth Hurleys legendäres schwarzes „Sicherheitsnadel“-Kleid. Laut Kurator Karl von der Ahé ist das Kleid weiterhin verschollen.
Die Ausstellung wurde von von der Ahé und Saskia Lubnow kuratiert, das Berliner Unternehmen Dreamrealizer zeichnet für die Umsetzung verantwortlich. Sie bietet einen tiefen Einblick in Versaces grenzenloses Schaffen – eine Mischung aus Mode, Prominenz und Skandal unter einem Dach.
Die Retrospektive öffnet am Freitag, den 3. Juli, und ist bis zum 6. September zu sehen. Mit fast 550 Exponaten bietet sie eine seltene Gelegenheit, Versaces Werk jenseits des Laufstegs zu erleben. Das Fehlen von Hurleys kultigem Kleid jedoch lässt eines der meistdiskutierten Modestücke weiterhin in mystery gehüllt.






