GIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen-Büro erschüttert Entwicklungsorganisation
Leonhard PreißGIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen-Büro erschüttert Entwicklungsorganisation
Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steckt in einem schweren Finanzskandal. Ermittlungen haben Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter in ihrem Jemen-Büro aufgedeckt. Die Organisation hat die Vorwürfe inzwischen bestätigt.
Erste Hinweise auf die Unregelmäßigkeiten gab es durch Auffälligkeiten in den GIZ-Aktivitäten im Jemen. Eine interne Prüfung bestätigte später die Verstöße. Die finanziellen Schäden könnten sich auf mehrere zehnt Millionen Euro belaufen.
Gegen die beteiligten Mitarbeiter wurden bereits disziplinarische Maßnahmen ergriffen. Die GIZ hat bisher keine weiteren Details zur genauen Art des Betrugs oder zur Zahl der beschuldigten Angestellten veröffentlicht.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf schwerwiegende Finanzmisswirtschaft in einer der größten deutschen Entwicklungsorganisationen. Die GIZ prüft weiterhin das volle Ausmaß der Schäden und geht gegen die Verantwortlichen vor.






