Ingrid Pillmanns lebenslanges Engagement für Hanau wird zum 85. Geburtstag gewürdigt
Ottilie KreinIngrid Pillmanns lebenslanges Engagement für Hanau wird zum 85. Geburtstag gewürdigt
Ingrid Pillmann, eine langjährige prägende Persönlichkeit des politischen und sozialen Lebens in Hanau, feiert am 17. März 2026 ihren 85. Geburtstag. Ihr jahrzehntelanges Engagement hat in der Stadt und der gesamten Region bleibende Spuren hinterlassen. Nun würdigen Weggefährten und Verantwortungsträger ihre außergewöhnlichen Verdienste.
1974 begann Pillmanns öffentliches Wirken mit dem Einzug in den Kreistag, dem sie bis 1985 in mehreren Legislaturperioden angehörte. In dieser Zeit übernahm sie Schlüsselpositionen in verschiedenen Ausschüssen. Später, von 2001 bis 2006, saß sie im Hanauer Stadtrat und wurde dort stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Jugend und Soziales.
Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Rat blieb sie aktiv: Bis 2011 gehörte sie dem Bezirksvorstand Hanau-Wiesbaden von Bündnis 90/Die Grünen an. Von 2006 bis 2014 wirkte sie zudem im Aufsichtsrat der Stadtwerke Hanau mit. Über die institutionalisierte Politik hinaus setzte sie sich weiterhin für Umweltthemen ein – etwa gegen den Ausbau des Flughafens Fichtelberg – und unterstützte lokale Nichtregierungsorganisationen.
Für ihr Engagement wurde Pillmann vielfach ausgezeichnet, darunter mit der Ehrenurkunde des Landes Hessen, dem Bundesverdienstkreuz und der Ehrenmedaille der Stadt Hanau. Als ausgebildete Sozialpädagogin verband sie fachliche Expertise mit unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky und die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Beate Funck, betonten übereinstimmend den unschätzbaren Wert ihres Wirkens. Sie dankten ihr für ihr lebenslanges Engagement zugunsten Hanaus und seiner Bürgerinnen und Bürger.
Anlässlich ihres 85. Geburtstags bleibt Pillmanns Vermächtnis ein Zeugnis jahrzehntelangen Dienstes an der Öffentlichkeit. Ihr Wirken in Politik, sozialen Initiativen und Umweltschutz hat Hanau nachhaltig geprägt. Die Stadt lenkt weiterhin mit Respekt und Dankbarkeit den Blick auf ihre Leistungen.






