Kai Havertz will Deutschlands WM-Team mit Führung und Teamgeist stärken
Ottilie KreinKai Havertz will Deutschlands WM-Team mit Führung und Teamgeist stärken
Kai Havertz hat sich vor der Weltmeisterschaft über seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft geäußert. Der Arsenal-Stürmer, der zuletzt im November 2024 für die DFB-Elf auflief, war in dieser Saison verletzungsbedingt oft ausgefallen. Trotz begrenzter Spielzeit bleibt er darauf fokussiert, die Mannschaft zusammenzuführen und an vergangene Erfolge anzuknüpfen.
In dieser Saison kam Havertz für Arsenal lediglich auf 524 Einsatzminuten, da Fitnessprobleme ihn immer wieder ausbremsten. Dennoch sieht er sich als Führungsspieler – nicht durch große Reden, sondern durch Vorbildfunktion. Sein Ansatz geht über den Fußball hinaus: Er bevorzugt es, Menschen zu verbinden, statt sich in gesellschaftspolitische Debatten einzumischen.
Abseits des Platzes zeigt der 25-Jährige eine weichere Seite. In England besitzt er drei Hunde, in Deutschland einen Esel – eine Leidenschaft, die er neben der Vaterschaft pflegt, seit vor einem Jahr sein Sohn geboren wurde. Gleichzeitig steht er im regelmäßigen Austausch mit dem Nationaltrainer und bespricht am Telefon Taktik und Philosophie für das bevorstehende Turnier.
Mit Blick auf die WM möchte Havertz, dass das Team die Begeisterung der EM wieder aufgreift. Spieler wie Florian Wirtz und Nick Woltemade – zwei von sieben Premier-League-Stars im DFB-Kader – zeigen seiner Meinung nach aktuell Weltklasse-Niveau. Ihre Form könnte für Deutschlands WM-Ambitionen entscheidend sein.
Havertz' letzter Einsatz für die Nationalmannschaft datiert vom November 2024 gegen Ungarn. Nun, da die Weltmeisterschaft näher rückt, könnten seine Führungserfahrung und Routine von zentraler Bedeutung sein. Die Mannschaft wird sowohl auf seine Leistungen auf dem Platz als auch auf seine Fähigkeit angewiesen sein, den Teamgeist zu stärken.






