19 June 2026, 14:25

Kai Wegners Wahlkampfstrategie: Warum er oft nur Vertreter schickt

Wo ist Kai Wegner?

Kai Wegners Wahlkampfstrategie: Warum er oft nur Vertreter schickt

In der Berliner Oberbürgermeisterwahl sind die Kandidaten in öffentlichen Debatten präsent – doch Kai Wegners Teilnahme sorgt für Gesprächsstoff. Während einige Konkurrenten regelmäßig persönlich auftreten, lässt Wegner sich häufig durch Vertreter vertreten. Seine Zusagen und Absagen werden von politischen Beobachtern aufmerksam verfolgt.

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Für eine Podiumsdiskussion des Landesverbands der Kleingärtner hat Wegner seine Teilnahme bestätigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Zukunft der Berliner Schrebergärten.

Bei anderen Terminen fehlte er hingegen auffällig: Statt seiner nahm Katharina Günther-Wünsch an einer Diskussion der Berliner Bildungsallianz teil. Bei einer Debatte über die Bekämpfung von Antisemitismus vertrat Justizsenator Felor Badenberg den CDU-Kandidaten. Und bei einer Veranstaltung zu Kunst und Kultur schickte Wegner Finanz- und Kultursenator Stefan Evers als seinen Stellvertreter.

Unterdessen zeigt Steffen Krach von der SPD eine andere Strategie: Er ist bei möglichst vielen Terminen persönlich anwesend. Gemeinsam mit Elif Eralp von der Linken und Werner Graf von den Grünen diskutierte er über Bildungspolitik. Der Moderator scherzte, das Trio bilde mit Krach eine „kleine Podiumsfamilie“ – angesichts ihrer häufigen gemeinsamen Auftritte.

Dass Wegner oft Vertreter entsendet, wird von anderen Wahlkämpfern registriert. Seine bestätigte Teilnahme an der Gärtnerveranstaltung steht im Kontrast zu seinen vorherigen Absagen. Beobachter verfolgen weiterhin, wie intensiv die Kandidaten den direkten Austausch mit den Wählern suchen.

Quelle