Neu-Isenburg erhält Auszeichnung für vorbildliche und nachhaltige Verkehrskonzepte
Leonhard PreißNeu-Isenburg erhält Auszeichnung für vorbildliche und nachhaltige Verkehrskonzepte
Neu-Isenburg erhält Zertifikat "Vorbildliche Mobilität" für nachhaltige Verkehrsprojekte
Neu-Isenburg wurde mit dem Siegel "Vorbildliche Mobilität" für seine Bemühungen zur Förderung eines nachhaltigen Verkehrs ausgezeichnet. Die am 11. Oktober 2023 überreichte Auszeichnung würdigt das Engagement der Stadt, die Abhängigkeit vom Auto zu verringern und umweltfreundlichere Verkehrsalternativen zu stärken. Nun planen die Verantwortlichen, in den kommenden drei Jahren weitere Maßnahmen umzusetzen, um an diesen Erfolg anzuknüpfen.
Verliehen wurde das Zertifikat von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main sowie dem Verband für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement für die Region Frankfurt Rhein-Main (ivm). Beide Organisationen bewerten, wie Arbeitgeber die Mobilität ihrer Beschäftigten durch praktische und ökologische Lösungen verbessern. Die Stadtverwaltung Neu-Isenburg hatte zuvor die Pendelgewohnheiten der Mitarbeiter analysiert und die bestehende Infrastruktur evaluiert, bevor sie ihre Strategie entwickelte.
Um die Auszeichnung zu erhalten, führte Neu-Isenburg mehrere Maßnahmen ein: So richtete die Stadt eine kostenlose Werkstatt für kleine Fahrradreparaturen ein und beschaffte Lasten-E-Bikes sowie ein Elektroauto für dienstliche Fahrten. Zudem bildete die Verwaltung eine Arbeitsgruppe, die einen Aktionsplan erarbeitete – darunter die Einführung eines kostenlosen ÖPNV-Tickets für Mitarbeiter.
Für die nächsten drei Jahre hat Neu-Isenburg einen Mobilitätsplan vorgelegt. Zu den zentralen Vorhaben gehören der Ausbau geteilter Verkehrsangebote sowie eine Mobilitätsveranstaltung für örtliche Kindergärten. Darüber hinaus wird die Stadt Fahrradabstellanlagen überprüfen und optimieren und ihre Fahrzeugflotte schrittweise auf E-Mobile umstellen. Bewährte Initiativen wie die jährliche Stadtradeln-Kampagne und eine neu veröffentlichte Fahrradroutenkarte sollen die Bürger weiterhin zum Radfahren motivieren.
Die Zertifizierung unterstreicht die Fortschritte Neu-Isenburgs auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Verkehrspolitik. In den kommenden drei Jahren liegt der Fokus auf dem Ausbau gemeinschaftlich nutzbarer Mobilitätsangebote, der Aufwertung der Radinfrastruktur und der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Diese Schritte zielen darauf ab, die selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele der Stadt zu erreichen – bei gleichzeitigen praktischen Vorteilen für Beschäftigte und Einwohner.






