Obertshausen baut neues Rathaus – doch Fördermittel fehlen noch
Der Stadtrat von Obertshausen hat die Bauverträge für ein neues Rathaus vergeben. Das an WOLFF & MÜLLER verliehene Projekt stellt einen bedeutenden Schritt für die städtische Infrastruktur dar. Zwar liegt bereits die Baugenehmigung vor, doch steht die endgültige Freigabe der Fördermittel aus Wiesbaden noch aus.
Die Vorbereitungsarbeiten beginnen mit dem Abbau von Straßeneinrichtungen auf dem Gelände bis Ende Juli 2026. Zwischen dem 1. und 31. August 2026 wird anschließend ein Bauzaun um die Fläche errichtet.
Am 10. September 2026 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an einer Informationsveranstaltung mit WOLFF & MÜLLER teilzunehmen und das bestehende Rathaus zu besichtigen. Noch am selben Tag findet um 16:00 Uhr eine symbolische Grundsteinlegung statt.
Die Gesamtkosten des Projekts – inklusive Rathaus, Tiefgarage und umliegender Anlagen – belaufen sich auf 23,7 Millionen Euro. Davon hängen 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern für das Passivhaus-Konzept von der endgültigen Bewilligung durch das Land Hessen ab. Die Stadtverwaltung plant, während der Übergangsphase 2027/2028 umzuziehen.
Die Zukunft des neuen Rathauses hängt von der Fördermittelentscheidung aus Wiesbaden ab. Bei einer Genehmigung wird das Vorhaben mit den vorgesehenen Zuschüssen umgesetzt. Die Stadtverwaltung strebt an, das fertige Gebäude bis zur Übergangsphase 2027/2028 zu beziehen.






