Schulkinder kontrollieren Autofahrer bei Verkehrssicherheitsaktion in Mönchengladbach
Jacob FiebigSchulkinder kontrollieren Autofahrer bei Verkehrssicherheitsaktion in Mönchengladbach
Mönchengladbacher Polizei führt einwöchige Verkehrssicherheitsaktion durch
Kürzlich hat die Polizei Mönchengladbach eine einwöchige Kampagne zur Verkehrssicherheit durchgeführt. Vom 11. bis 18. Juni arbeiteten Beamte gemeinsam mit örtlichen Schulkindern, um den Verkehr in der Nähe von Schulen zu überwachen. Ziel der Initiative war es, Autofahrer zu einem besonders umsichtigen Fahrverhalten in Bereichen mit jungen Fußgängern zu motivieren.
An der Aktion beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von drei Grundschulen. Am 13. Juni kontrollierten Viertklässler der Günhovener Grundschule 163 Fahrzeuge. Sie überreichten 112 Fahrern Dankeskarten für vorbildliches Verhalten und sprachen 46 Verwarnungen gegen diejenigen aus, die die Geschwindigkeitsbegrenzung leicht überschritten hatten.
Am 16. Juni beobachteten Zweitklässler der KGS Bell 122 Fahrzeuge. Sie verteilten 104 Dankeskarten und 18 Verwarnungen. Einen Tag später überprüften Zweitklässler der katholischen Grundschule Untereicken 96 Autos – 87 Fahrer wurden gelobt, neun erhielten eine Verwarnung.
Während der Kontrollen standen die Kinder gemeinsam mit Verkehrspolizisten am Straßenrand. Regelkonforme Autofahrer erhielten von den Schülerinnen und Schülern persönliche Dankesbotschaften. Wer leicht zu schnell unterwegs war, wurde angehalten, erhielt eine Verwarnung und führte ein kurzes Gespräch mit den Beamten.
Zum Abschluss der Kampagne bedankte sich die Polizei bei allen Beteiligten. Man hofft, dass die Aktion nachhaltige Wirkung auf die Verkehrssicherheit in der Region entfaltet. Autofahrer wurden erneut darauf hingewiesen, in der Nähe von Schulen und Kitas besonders achtsam zu sein.






