Obertshausen plant Neubau: Rathaus oder Bürgerzentrum als Zukunftsoptionen
Klaus TrommlerObertshausen plant Neubau: Rathaus oder Bürgerzentrum als Zukunftsoptionen
In Obertshausen werden aktuell Pläne für ein neues Verwaltungsgebäude geprüft, nachdem die Sanierungskosten für das bestehende Bürgerhaus die Erwartungen bei Weitem überstiegen haben. Zur Diskussion stehen nun zwei Varianten: ein neues Rathaus oder ein Bürgerzentrum. Die Entscheidung wird die künftige Infrastruktur und Haushaltsplanung der Stadt maßgeblich prägen.
Ursprünglich sollte das Bürgerhaus in der Tempelhofer Straße saniert werden, doch die Kostenschätzungen – basierend auf vergleichbaren Projekten – lagen mit 14 bis 18 Millionen Euro weit über dem finanziellen Rahmen der Kommune. Der Gemeinderat hatte zwar bereits ein Raum- und Funktionsprogramm beschlossen, doch die hohen Ausgaben zwangen zu einer Neuausrichtung.
Als Alternative wurde ein Bürgerzentrum ins Spiel gebracht, nachdem sich die Sanierungskosten als nicht tragbar erwiesen. Diese Lösung böte zudem die Möglichkeit, das Gebäude in einer zweiten Phase zu erweitern, falls nötig. Die zweite Option sieht den Neubau eines Rathauses neben dem bestehenden Gebäude in der Schubertstraße vor.
Um die Pläne zu konkretisieren, arbeiten die lokalen Behörden mit dem Beratungsunternehmen Drees & Sommer an Ausschreibungsunterlagen und einer detaillierten Kostenanalyse. Die aktualisierten Schätzungen sollen die Finanzierungsfragen klären und als Grundlage für die weiteren Beratungen vor der endgültigen Abstimmung dienen. Die Bürgerinnen und Bürger werden vor den nächsten Schritten über den Stand des Projekts informiert.
Der Gemeinderat wird am 15. Februar über das weitere Vorgehen entscheiden. Bis dahin arbeitet die Stadtverwaltung weiterhin mit Drees & Sommer zusammen, um präzise Finanzprognosen und technische Vorbereitungen sicherzustellen.
Die gewählte Variante wird bestimmen, ob Obertshausen ein eigenständiges Rathaus oder ein Bürgerzentrum mit Potenzial für künftiges Wachstum errichtet. Die Sitzung am 15. Februar wird nach Wochen der Kostenanalyse und Bürgerbeteiligung die Weichen stellen. Das Ergebnis wird auch beeinflussen, wie die Stadt ihr Budget in den kommenden Jahren verteilt.






