14 April 2026, 02:34

Rote Bänke als Mahnmal: Wie der Landkreis Gleichstellung und Gewaltprävention sichtbar macht

Plakat für die Feier des Teams Redstone zum Tag der Frauenrechte, das eine Frau mit einer Fahne mit der Aufschrift "Frauenrechte" zeigt, Logos und Veranstaltungdetails am unteren Rand.

Rote Bänke als Mahnmal: Wie der Landkreis Gleichstellung und Gewaltprävention sichtbar macht

Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung beendet Kampagne 2026 "Rund um den Internationalen Frauentag"

Die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung hat ihre Kampagne 2026 "Rund um den Internationalen Frauentag" erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative, die über soziale Medien und die Website des Landkreises beworben wurde, umfasste Diskussionen zu Themen wie Sexismus, dem Equal Pay Day und dem Equal Care Day. Im Vorfeld der Veranstaltungen wurde zudem eine rote Bank im Ringheimer Bürgerpark in Großostheim aufgestellt – damit steigt die Gesamtzahl solcher Bänke im Landkreis auf zehn.

Den Auftakt der Kampagne bildete ein Fokus auf feministische Errungenschaften sowie die noch ausstehenden Schritte auf dem Weg zur vollen Gleichberechtigung. Das Programm reichte von einer Vernissage und einem Benefizkonzert über eine Lesung und eine Filmdiskussion bis hin zu einem feministischen Literaturabend, der mit 55 Teilnehmerinnen besonders gut besucht war.

Jede der roten Bänke im Landkreis dient als sichtbares Mahnmal gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen. Angebrachte Tafeln listen Hilfsangebote für Betroffene auf. Die Bänke sind Teil einer breiter angelegten Aufklärungskampagne, zu der auch das Aschaffenburger Frauenforum zählt, das am 20. März 2026 sein 40-jähriges Jubiläum feierte. Das diesjährige Motto "Anfänge erinnern – Errungenschaften bewahren – Zukunft gestalten" unterstrich den anhaltenden Kampf um Selbstbestimmung und ein Ende der Gewalt.

Der Internationale Frauentag selbst geht auf einen Vorschlag Clara Zetkins aus dem Jahr 1910 zurück. Mehr als ein Jahrhundert später machte die Kampagne 2026 deutlich: Trotz Fortschritten bleibt die Gleichberechtigung eine unvollendete Aufgabe.

Die diesjährige Kampagne verband öffentliche Veranstaltungen mit nachhaltigen Symbolen wie den roten Bänken. Ziel dieser Initiativen ist es, die Themen Gleichstellung und Gewaltprävention weiterhin präsente Bestandteile der gesellschaftlichen Debatte zu halten. Die Organisatorinnen setzen sich weiterhin für konkrete Veränderungen ein – durch Bildung, politische Interessenvertretung und den Ausbau von Unterstützungsnetzwerken.

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