Russisch-Deutsche Kulturtage 2020 feiern digitalen Erfolg trotz Pandemie
Betty BruderRussisch-Deutsche Kulturtage 2020 feiern digitalen Erfolg trotz Pandemie
Eine Reihe von Online-Veranstaltungen zur Feier der russisch-deutschen Kultur fand Ende 2020 statt, organisiert vom Landesverband Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Trotz der Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie stießen die Veranstaltungen auf großes Interesse und erhielten positives Feedback von den Teilnehmenden. Die Veranstalter kündigten nun an, die Initiative 2021 mit einem neuen Programm fortzuführen.
Die Russisch-Deutschen Kulturtage begannen am 13. Oktober 2020 mit einem Vortrag von Tatjana Schmalz, einer Doktorandin der Europa-Universität Viadrina. Ihr Referat über die zeitgenössische russisch-deutsche Literatur gab den Auftakt für die Veranstaltungsreihe. Die Events, die in Kooperation mit mehreren Organisationen stattfanden, wurden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Das Programm umfasste Lesungen, Diskussionsrunden und virtuelle Begegnungen mit russisch-deutschen Künstler:innen und Intellektuellen. Diese Formate unterstrichen den wachsenden Einfluss russisch-deutscher Stimmen in kreativen und akademischen Bereichen. In den vergangenen Jahren hat die russisch-deutsche Kultur in Deutschland zunehmend Anerkennung gefunden, mit immer mehr Künstler:innen und Kulturschaffenden, die in verschiedenen Disziplinen hervortreten.
Öffentliche Veranstaltungen wie diese spielen eine zentrale Rolle dabei, das russisch-deutsche Kulturerbe einem breiteren Publikum näherzubringen. Der Erfolg der Reihe 2020 zeigte, dass trotz pandemiebedingter Einschränkungen bei Präsenzveranstaltungen ein großes öffentliches Interesse besteht.
Die Russisch-Deutschen Kulturtage 2020 bewiesen, dass digitale Formate auch in schwierigen Zeiten den kulturellen Austausch fördern können. Mit den bereits laufenden Planungen für 2021 will die Initiative an diesen Schwung anknüpfen. Die fortgesetzte Unterstützung durch staatliche Institutionen und Kulturpartner sorgt dafür, dass das russisch-deutsche Erbe sichtbar und zugänglich bleibt.






