05 June 2026, 18:55

Wie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum 1993 alles änderte

PLZ 2: Entdecken Sie die Städte und Gemeinden im Postleitzahlbereich

Wie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum 1993 alles änderte

Deutschlands Postleitzahlensystem hat sich über die Jahrzehnte deutlich weiterentwickelt. Erst 1941 eingeführt, durchlief es mehrere grundlegende Änderungen, bevor es sich in dem noch heute gültigen fünfstelligen Format stabilisierte. Die letzte große Reform im Jahr 1993 präzisierte die Organisation von Regionen wie Norddeutschland innerhalb des Systems.

Das Postleitzahlensystem wurde 1941 als grundlegende Struktur für den Postversand eingeführt. 1962 lösten vierstellige Codes die ursprüngliche Version ab und steigerten die Effizienz. Richard Stücklen, damals Generalpostmeister, spielte eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der Deutschen Bundespost in dieser Phase.

Das heutige fünfstellige System trat am 1. Juli 1993 in Kraft. Die Zone 2 umfasst seitdem ein großes Gebiet, darunter Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Region gibt es 8.170 einzelne Postleitzahlen, die Städte und kleinere Gemeinden abdecken.

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Innerhalb der Zone 2 liegen bekannte Orte wie Görlitz und Bautzen. Auf der Website der Deutsche Post AG steht ein Suchtool zur Verfügung, mit dem Nutzer die genauen Postleitzahlen für jede Adresse in der Region finden können. Das System stellt sicher, dass Post auch in dünn besiedelten Gebieten Norddeutschlands zügig ankommt.

Die heutigen fünfstelligen Postleitzahlen optimieren den Postversand in ganz Deutschland. Die 8.170 Codes der Zone 2 bedienen Millionen von Einwohnern und Unternehmen in den nördlichen Regionen. Das Suchtool der Deutsche Post AG bleibt eine wichtige Ressource, um präzise Postinformationen abzurufen.

Quelle