21 April 2026, 18:32

GFO Kliniken Rhein-Berg erhält 58 Millionen Euro für Krankenhausreform in NRW

Schwarz-weißes Architekturzeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, zeigt detaillierten Aufbau mit zahlreichen Drähten, Räumen, Fluren und Textanmerkungen.

GFO Kliniken Rhein-Berg erhält 58 Millionen Euro für Krankenhausreform in NRW

GFO Kliniken Rhein-Berg erhält als erste Einrichtung Fördergelder aus dem neuen Krankenhaustransformationsfonds des Bundes

Die GFO Kliniken Rhein-Berg sind der erste Empfänger von Bundesmitteln aus dem neu geschaffenen Krankenhaustransformationsfonds Deutschlands. Der Zuschuss in Höhe von 58 Millionen Euro soll umfassende Umstrukturierungen an den Standorten des Verbunds finanzieren. Gesundheitsbeamte in Nordrhein-Westfalen begrüßten den Schritt als wichtigen Meilenstein der bundesweiten Krankenhausreform.

Ziel der Förderung ist die Modernisierung und der Ausbau des Vinzenz-Pallotti-Krankenhauses, das seit Langem mit Überbelegung kämpft. Gemeinsam mit Eigenmitteln der GFO sollen damit die räumlichen Kapazitäten sowie die Patientenversorgung verbessert werden. Das Haus ist spezialisiert auf Innere Medizin, Rektumtumor-Chirurgie und Urologie.

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Im Rahmen der Reform hat die GFO Kliniken GmbH ihre Standorte neu organisiert, um die Abläufe zu optimieren. Die Grund- und Regelversorgung wird gestärkt, während Fachbereiche wie Neurologie und Geriatrie am Marien Hospital in Bergisch Gladbach konzentriert bleiben. Zudem entstehen Räumlichkeiten für eine neue Schule für Gesundheitsberufe sowie erweiterte Palliativangebote.

NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lobte das Vorhaben. Der Transformationsfonds solle überflüssige Doppelstrukturen abbauen, Leistungen bündeln und Krankenhäuser zu effizienteren, sektorenübergreifenden Einrichtungen umgestalten.

Die 58 Millionen Euro markieren die erste Phase eines umfassenden Reformprozesses in der Region. Während das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus seine Kapazitäten ausbaut, behält das Marien Hospital seine spezialisierten Aufgaben. Die Umstrukturierung entspricht den nationalen Plänen für eine besser vernetzte und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung.

Quelle